Der Zusammenhalt hält an

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Während der Messe „Trittauer Schaufenster“ informierte „Urgestein“ Hans-Joachim von Hartz über 40 Jahre GGT.Fotos:bm

40 Jahre Gewerbegemeinschaft Trittau (GGT)

Trittau. Mit dem Trittauer Vergnügen feiert die Gewerbegemeinschaft Trittau (GGT) ihr 40-jähriges Bestehen. Zwei bekannte Trittauer waren von Anfang an dabei: Hans-Joachim von Hartz, Seniorchef der gleichnamigen Bäckerei und Hilmar Sallach, der mit seiner Frau das gleichnamige Textilhaus gründete (heute Sallach’s by Testa).
Von Hartz gehörte 1972 zu den Gründungsmitgliedern, den ersten Vorsitz übernahm Dieter Kolberg. Schon im Gründungsjahr war eines der Themen die Beleuchtung zu Weihnachten. Geschäfte brachten einheitliche Sterne an. In den letzten zwei Jahren ist die Beleuchtung an Laternenmasten modernisiert und erweitert wurden. „Da wurden schon 40.000 Euro investiert“, sagt Hilmar Sallach, der Anfang des Jahres noch einmal kommissarischer Vorsitzender bis zur Neuwahl eines Vorstands war.
Die Themen haben sich gar nicht so sehr gewandelt. Auch der Herbstmarkt, der später zum Nikolausmarkt wurde, das Heimatfest, die Rosenaktion zu Pfingsten, die in diesem Jahr wieder aufleben soll, die Muttertagstorten, und die Gewerbeschau Trittauer Schaufenster, die 1990 zum ersten Mal in einem Zelt stattfand und im April diesen Jahres wieder sehr erfolgreich über die Bühne gebracht wurde, waren schon in den ersten Jahren Thema. „Mit der Gründung der GGT wollten wir uns gemeinsam organisieren, eine Verbindung zur Gemeindevertretung schaffen und an den gemeinsamen Öffnungszeiten arbeiten“, erinnert sich von Hartz, der 1982 für acht Jahre den Vorsitz übernahm. Hilmar Sallach wurde seinerzeit Beisitzer. Die Öffnungszeiten sind auch 40 Jahre nach der Gründung nicht vereinheitlicht worden, aber manche andere Probleme wurden gelöst: Wegen des Magnetmarktes am Bahnhof ging die GGT vor Gericht und erwirkte 1987, sechs Wochen vor Eröffnung des Supermarktes, einen Baustopp. Der Markt wurde damit verhindert, die GGT Mitglieder fanden seinerzeit, er läge zu weit weg vom Zentrum des Ortes.
1983 wurde erstmals der Nikolausmarkt statt des Herbstmarktes veranstaltet. „Alle Geschäfte hatten sonntags geöffnet. Wir haben vor Ort Krapfen und Berliner gebacken, es war unwahrscheinlich viel los in Trittau“, erinnert sich von Hartz gerne an die Zeit, als es noch viele kleine Stände auch von Trittauer Geschäften auf dem Markt gab.
Auch die Parkplätze im Ort waren immer wieder Thema. Der heute gut ausgebaute Schützenplatz war noch eine Sandwüste. Ein Parkleitsystem wurde aber nie eingeführt, da das Thema sich durch den Ausbau des Schützenplatzes erledigte ebenso wie die Idee einer Kundenkarte wieder in der Versenkung verschwand. Seit einigen Jahren wird im Ort und der GGT das Thema „Fachmarktzentrum auf dem Schützenplatz“ kontrovers diskutiert, Ausgang unbekannt. „Ziel war immer, Trittau als Einkaufsort attraktiv und sauber zu gestalten“, betont von Hartz.
Auch in Zukunft sollen die beliebten Aktionen fortgeführt werden: „Bei uns ist alles handgemacht, wir engagieren selten Profis, bauen zum Beispiel die Weihnachtsbeleuchtung alleine an und planen die verkaufsoffenen Sonntage. Stolz sind wir auch auf die Ortseingangsschilder, auf der auch Vereine ihre Aktionen ankündigen können und die Fortentwicklung der Gewerbeschau, die jedes Mal gewachsen ist“, sagt Hilmar Sallach. Er sieht den größten Erfolg der Gemeinschaft im Zusammenhalt der Geschäftsleute „auch wenn viel Arbeit meist auf den gleichen Schultern ruht“. (bm)
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