Neue Fenstergeneration

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Dominic Scheper zeigt hier ein Gayko Passivhausfenster mit Dreifachglas. Foto: bm
Trittau. Mehr als 60 Prozent der Fenster in Deutschland sind Energiefresser. Teilweise stammen die Einfachglas oder Verbund-Fenster sowie andere ältere Modelle aus der Zeit von vor 1995, sind manchmal 30 oder 40 Jahre alt. Doch mit der neuen Fenstergeneration sind die Zeiten vorbei, in denen teure Heizenergie durch undichte Fenster nach außen verpufft. „Fenster haben sich in den letzten Jahren von echten Wärmelecks zu vielseitig einsetzbaren Multitalenten entwickelt, die richtig eingesetzt, sogar Energie gewinnen“, sagt Jens Scheper von La fenetré Fenster und Türen. Der Uw-Wert, die technische Kennzahl für den Wärmeverlust der Fenster gemessen in Watt pro Quadratmeter Kelvin (W/m2K), hat sich im Vergleich zu den alten Modellen von maximal 6,2 auf heute 0,8 W7m2K bei hoch dämmenden Fenstern verbessert. Das wird unter anderem mit dem Edelgas Argon erreicht, das die Zwischenräume füllt. Das Gas dämmt viel besser als die früher übliche Luft. Außerdem wärmt auch die Low E-Schicht: Die seit 1995 übliche dünne Edelmetallschicht wird während der Herstellung des Glases auf einer Scheibenseite dünn aufgebracht und befindet sich witterungsgeschützt im Scheibenzwischenraum. Wie ein Spiegel wirft sie die Wärmestrahlen zurück in den Raum, während das Licht ungehindert hindurch gelangt. Noch effizienter sind Dreifachverglasungen, die im Vergleich zum Einfachglas nur rund ein Zehntel der Heizwärme verlieren und sich dadurch sehr gut für die energetische Modernisierung eignen. Auch der Fensterrahmen trägt einen ganz wesentlichen Anteil zum Energiesparen bei. Bei hoch dämmenden Fenstern sind im Rahmen Dämmschichten aus Hartschaum oder Kork eingebaut. „Mit allen Rahmen, sei es nun Holz, Kunststoff, Metall oder eine Kombination, kann man heute jedes Dämm-Niveau erzielen bis hin zum Niedrigstenergiefenster, das optimale Dämmwerte erreicht“, erläutert Jens Scheper. Zusätzlich wird bei einer Modernisierung die Einbruchhemmung, die Schalldämmung und der Komfort verbessert. Wer alte Energieschleudern durch moderne Wärmedämmfenster ersetzt, kann bei 25 Quadratmetern Fensterfläche rund 500 Euro Heizkosten (Durchschnittswerte) im Jahr sparen und seinen Beitrag zur CO2 Ersparnis leisten. (bm)

La fenetré
Technologiepark 24
22946 Amt Trittau
Tel.: 04154/791730
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