Ausstellung im Rathaus Ahrensburg

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An der Tuschezeichnung fasziniert Mira Wallraven Ono die Reduktion. Mit wenigen gekonnten Strichen hat die Malerin dem Bild Ausdruck verliehen Foto: Pöhlsen

Freiheit, Liebe, Natur: Mira Wallraven Ono auf der Suche nach dem „Sein“

Von Frauke Pöhlsen
Ahrensburg
Die Ahrensburger Künstlerin Mira Wallraven Ono setzt sich in ihrer Ausstellung „Sein“ mit Themen wie Freiheit, Liebe, Frieden, der Natur und der Sinnlichkeit auseinander. Die Motive stehen als philosophische Sinnbilder für das Leben und das Sein. Auch der Mensch selbst dient ihr als Inspirationsquelle. Ihre variable, teils kontemplative und impulsive Bildsprache ist charakterisiert durch Farbe, unterschiedliche Mischtechniken und Strichführungen. Die deutsch-japanische Malerin hat Kunst und Gestaltung studiert. Mira Wallraven Ono studierte bei Meisterschülern von Joseph Beuys. Seit 1995 wurden ihre Arbeiten auf mehreren Ausstellungen gezeigt. Ihre künstlerischen Studien sammelte sie im In- und Ausland. Sie arbeitet mit lasierenden Acryl-, Tusche- und Öltechniken und setzt auf einigen Bildern Naturelemente wie feinen Sand, den sie auf Strandspaziergängen an der See sammelt, ein und erreicht so eine besondere Struktur und Stimmung auf ihren Werken. „Die Kunst erlaubt uns jede Form von Freiheit“, sagt Mira Wallraven Ono. So legt sich die Künstlerin nie fest, bietet Abwechslung und bleibt sich trotzdem in ihrem Stil treu. Illustrationen wurden in einem Lexikon der 100 bedeutendsten Entdecker des National Geographic veröffentlicht, für den sie viele Jahre gearbeitet hat. „Meine Illustration von Leif Eriksson gefällt mir am besten. Früher gab es keine Fotos, die Menschen wurden gemalt oder gezeichnet“, sagt sie. Die Arbeiten nach den Methoden alter Meister bereiten ihr ebenso viel Freude, wie die moderne Kunst. „Ich lege mich generell nicht fest, sondern erlaube mir, in der Malerei alle Freiheiten zu leben“, sagt die Malerin. In dem Moment in dem sie malt, taucht sie ganz in die Malerei in Farben, Formen und Figuren, ein. „Die Kunst ist eine große, wichtige Facette meines Lebens, die ich nicht missen möchte“, meint die Malerin. Die Bilder ihrer Ausstellung sollen den Betrachter in einen lebendigen Moment der Rückbesinnung eintauchen lassen und Raum für Fantasie sowie die eigene Wahrnehmung bieten.

Ihre Werke sind bis zum 30. März im Ahrensburger Rathaus zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch, 8 bis 16 Uhr, Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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