Klänge, die man fühlen kann

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Freut sich auf den Abend: Andreas Maurer-Büntjen. Foto: hfr

Complementations–Orgel und Live-Kunst

Bad Oldesloe. Der Orgelpunkt am Freitag, 21. September, um 18.05 Uhr in der Oldesloer Peter-Paul-Kirche durchbricht das Konzept der Aufführungen an den anderen Wochentagen.
Denn hier treffen nun Orgelmusik und bildende Kunst aufeinander und schaffen fließende Übergänge zwischen beiden Gattungen. Während des Konzertvortrags von Andreas Maurer-Büntjen an der Orgel arbeit die Künstlerin Waltraud Stalbohm, sichtbar für alle, an einem Kunstwerk. Eintrittskarten zu acht Euro sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich, Schüler und „Freunde der Kirchenmusik zahlen fünf Euro.

Sinnliche Anregungen
Insgesamt verspricht das musikalische Programm viele sinnliche Anregungen: Die Sinfonie d-Moll von César Franck, die im ersten Teil zur Aufführung kommt, ist eigentlich für Orchester geschrieben. Da der Komponist jedoch seine Orgel selbst einmal als sein Orchester bezeichnete, wird nun die Oldesloer Mühleisen-Orgel mit ungewohnten Toneffekten als Orchester erklingen. Beim zweiten Stück, „Complementations“ von Miklos Maros, begegnen sich zwei Klangwelten: Ein Part kommt – elektronisch bearbeitet – vom Band, ein zweiter wird von der Orgel live dazu gespielt.

Sichtbare Klänge
Der Organist erhält vom Band Klicksignale, damit die Klänge zeitlich genau zusammen passen. Zum Abschluss lässt sich Kreiskantor Andreas Maurer-Büntjen von der bildenden Kunst zu Improvisationen an der Orgel anregen – Klänge werden sichtbar, Kunst wird hörbar. Der Abend bietet somit eine große Bandbreite an klanglichen, technischen und künstlerischen Möglichkeiten und zahlreiche akustische und visuelle Überraschungen. (hfr)
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