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Hannah Rath präsentiert in der Wassermühle ihre Werke Foto: oj

Stipendiatin präsentiert Abschlussausstellung in der Wassermühle

Von Olaf Jenjahn
Trittau
Hannah Rath lebte und arbeitete ein Jahr als Stipendiatin in der Trittauer Wassermühle. Mit der Ausstellung „Hen to Pan“ stellt die Hamburger Künstlerin nun ihre Werke aus, die dort seit Mai entstanden sind. „Hen to Pan“ ist dem Altgriechischen entnommen und bedeutet „Alleinheit“. Die 33-jährige spielt mit Worten und Buchstaben und lässt diese Faszination immer wieder in ihre Werke einfließen. „Durch das Verschieben, Hinzufügen und Weglassen von Buchstaben entstehen neue Wörter. Das fasziniert mich“, sagt die Künstlerin. Elf tischähnliche Elemente mit Glasplatten sind mit den Worten „There, Where, Here“ beschriftet und lassen sich verschiedenartig anordnen. Welche Idee dahinter steckt? Hannah Rath lächelt und zuckt mit den Schultern: „Entdeckungen. In There steckt das Wort Here. Das sind Wortspiele und die bedeuten Kreativität “, meint sie. Für die Werkgruppe „Times“ hat Hannah Rath Zitate unterschiedlichster Schriftsteller und Philosophen zum Thema ausgewählt und diese auf Kupfer-, Aluminium- und Messingröhren aufpoliert. Der Betrachter muss sich um die Objekte bewegen, um lesen zu können, was die Künstlerin auf die Röhren aufgebracht hat. Ein Zettel, der am Eingang der Ausstellung erhältlich ist, enthält die entsprechenden Zitate. Vor einer Berührung der Kunstwerke soll Abstand genommen werden. „Ich habe nichts zu sagen, aber etwas zu zeigen“, lautet das Credo von Hannah Rath, die Wert darauf legt, „schnörkellose Arbeiten“ abzuliefern. Viele mehrteilige Arbeiten sind in der Ausstellung zu sehen, die nicht nur in der Wassermühle ausgestellt sind, sondern auch auf dem Gelände darum herum und im Atelier selbst zu finden sind. „Der Raum ist wichtig, denn er hat eine große Auswirkung auf den Menschen. Platz, Bewegung und Gefühl spielen im Raum eine große Rolle“, sagt Hannah Rath.

Die Ausstellung ist bis zum 8. Mai, immer an den Wochenenden, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr in der Trittauer Wassermühle zusehen. Der Eintritt ist frei
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