Mimikri spielen „Pinocchio“

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Alle Darsteller der Jugend-theatergruppe „Mimikri“, die im Stück „Pinocchio“ mitspielen, fiebern der Premiere ihres Weihnachtsmärchens entgegen. Bis dahin wird noch an Ausdruck und Betonung gefeilt. Foto: Maurer

Jugendgruppe der Niederdeutschen Bühne lädt zum Weihnachtsmärchen ein

Ahrensburg. Ein anspruchsvolles Stück haben sich Regisseurin Mara Müller, ihre Assistentin Nina Eggers und die 13 und 14 Jahre alten Darsteller vorgenommen.
„Pinocchio“ steht auf dem Spielplan der Jugendgruppe der Niederdeutschen Bühne „Mimikri“. Besonders die Hauptrolle hat viel Text. Diese Rolle hat sich nur Eva-Lotte Mahl zugetraut und die Co-Regisseurin ist voll des Lobes: „Sie macht das ganz toll, muss fast die ganze Zeit auf der Bühne präsent sein“, so Nina Eggers. Zudem geben zwei Neulinge ihr Debüt: Ronja Jürgensonn gibt als Grille und als Thunfisch ihr Bestes ebenso wie Erik Lackmann als Meister Feuerfresser und Esel.
In der Erzählung von Carlo Collodi, Bühnenfassung von Frank Pinkus, geht es um den Tischler Gepetto (Ole Feldvoss), der von Meister Kirsche (Tim Albers) ein Stück Holz geschenkt bekommt. Gepetto beginnt sogleich, aus dem Holzscheit eine Puppe zu schnitzen, die er Pinocchio tauft.
Die Holzpuppe Pinocchio (Eva-Lotte Mahl) spricht, bewegt sich und kann laufen. Ein richtiger Junge aus Fleisch und Blut zu sein, das ist und bleibt Pinocchios größter Traum. Auf dem schwierigen Weg dahin bereitet er seinem Vater viel Ärger, scheut die Schule oder bekommt vom Lügen eine lange Nase.
„Die Geschichte von Pinocchio ist im Grunde die Geschichte der Reise eines Jungen ins Erwachsenwerden“, erklärt Mara Müller. „Aus der Holzpuppe wird langsam ein Mensch, der seine Position im Leben und in der Welt findet.“
Am Filmklassiker orientiert
Die Handlung des Stückes orientiert sich an dem Filmklassiker von Walt Disney aus dem Jahre 1940. Pinocchio wird die Grille (Ronja Jürgensonn) zur Seite gestellt. Als sein Gewissen soll sie dafür sorgen, dass die Marionette auf dem Pfad der Tugend bleibt und lernt, zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden.
Die farbenprächtigen Kostüme wurden von Kirsten Mahl und Sigrid Schimming geschneidert. Andrea Eichstädt sorgt für den reibungslosen Ablauf hinter der Bühne (Inspizienz). Anke von Hein und Antonie Otto kümmern sich darum, dass Gesichter und Haare der jugendlichen Darsteller auch zu den Kostümen passen (Maske), und Malte Thomsen hält sich für den Fall bereit, dass mal das richtige Stichwort fehlen sollte (Souffleur). Max-Milan Stoyanov hat die technische Betreuung für das Stück übernommen und Matthias Horsch sorgt bei den Aufführungen für das richtige Licht. Heinz Döhr und Eckehard Keil haben auch in diesem Jahr wieder das Bühnenbild für die Weihnachtsaufführung gebaut.
Das Stück ist für Kinder ab vier Jahren geeignet.

Die Aufführungen in hochdeutscher Sprache finden am Freitag, 7. und Sonntag, 9. Dezember, im Alfred-Rust-Saal der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule, Wulfsdorfer Weg 71 statt und beginnen jeweils 16.30 Uhr. Karten für den Preis von 5 bis 7 Euro. (bm)
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