„Philosophische Physik“

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Über ein Objekt ohne Namen unterhalten sich Dr. Katharina Schlüter (l.) und die Künstlerin Lily Wittenburg Foto: Maurer

Abschlussausstellung von Lily Wittenburg in der Wassermühle

Trittau Fast ein Jahr hat die Künstlerin Lily Wittenburg nun in Trittau in der Wassermühle gelebt und gearbeitet. Die schöne Umgebung beeinflusste sie
jedoch weniger, allein „die Ruhe und Konzentration, das Fixiertsein auf die Arbeit“ hat zu ihrem Schaffensprozess beigetragen, denn sie ist eine bekennende Nachtarbeiterin. Für einige ihrer Werke allerdings auch unumgänglich, damit sie nicht pausenlos alles verdunkeln muss: Die Lichtbrechungen, Spiegelungen und Effekte ihrer Lichtinstallationen werden erst im Dunkeln richtig sichtbar. Sie nennt das „poetische oder philosophische Physik“.
Lily Wittenburg zeichnet und malt nicht nur, sie untersucht, wie sich Flüssigkeiten, wie beispielsweise flüssiges Metall, die miteinander in Kontakt treten, verhalten. In der Ausstellung „Odessa Theda Stein“ zeigt sie Fotografien, Scans, Chromatografien, Zeichnungen und Lichtinstallationen. Der Titel der Ausstellung weist auf die Themenfelder Ort, Zustandsform und Gegenstand hin, denen sich die 30-Jährige gewidmet hat.
Während der Trittauer Zeit ist auch ihr Buch „Der gesprengte Zwischenraum“ entstanden, in dem einige Werke abgebildet werden. Zudem weisen vielschichtige Texte den Weg zur künstlerischen Arbeit.
Nach der Zeit in der Wassermühle geht Wittenburg aus privaten Gründen nach Berlin, widmet sich dort vermehrt dem Schreiben mit dem Schwerpunkt künstlerische Themen.
Die Ausstellung läuft bis zum Sonntag, 26. April, ist sonnabends und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. (bm)
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