Plattdeutsches Theater ist noch aktuell

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Nina Eggers (v.l.), Hans-Joachim Eggers, Karin Blank und Mara Müller Foto: fnf

Niederdeutsche Bühne will sein Ensemble verjüngen und lockt mit Rabatten

Ahrensburg. Sie wird immer seltener gesprochen. Die Niederdeutsche Sprache stirbt nach und nach in unserem Lebensalltag aus. Darunter leidet auch die Niederdeutsche Bühne Ahrensburg.
„Die Besucherzahlen sinken, jede Saison gibt es weniger Abonnenten“, sagt Jana Eggers. Entgegen dem Trend ist die Chefin des Ensembles 29 Jahre alt und setzt sich für einen Fortbestand des plattdeutschen Theaters ein. „Mir liegt viel an dieser Sprache“, sagt sie. „Ich möchte etwas dazu beitragen, dass sie nicht ausstirbt.“ Um in der nächsten Saison mehr Zuschauer für ihre Stücke zu begeistern, haben Jana Eggers und ihr Vater Hans-Joachim, im Verein Schatzmeister, einiges vor. „Wir bieten Ermäßigungen für Tickets an“, sagt Jana Eggers. Zudem will das Ensemble aktiv nach neuen Mitgliedern und Darstellern suchen. „Vor allem in der mittleren Altersgruppe“, fügt die 29-Jährige hinzu. Von einem ist die Ensemble-Chefin überzeugt: „Das Konzept des plattdeutsches Theaters hat noch nicht ausgedient.“ In der Spielzeit 2014/ 15 präsentieren die Schauspieler sechs Komödien. Los geht es am 25. und 26. September, mit einem Gastspiel der Niederdeutsche Bühne Preetz. Sie führen „Watt mutt, datt mutt“, eine Komödie von Bernhard Fathmann, auf, bei der Bauer Jakob Tiete seinen Hof inklusive pflegebedürftigem Bauern verkauft.
Neben dem Standard-Abo (36 bis 57 Euro) bietet die Bühne erstmalig auch ein Wahl-Abo (24 bis 38 Euro) an, das vier variable Gutscheine beinhaltet.
Regulär kosten Karten zwischen sieben und zwölf Euro (Abendvorstellung) und sechs und acht Euro (Weihnachtsaufführung). Weitere Informationen gibt es unter
nb-ahrensburg.de (fnf)
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