Wenn die Käte Sluss maakt...

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Schock für Willi Prieske (Wolfgang Tietjens): Seine Frau Käte (Hannelore Gehrmann) macht Schluss – kurz nach der Rubin-Hochzeit Foto: fnf

Stormarner Speeldeel startet mit Eigeninszenierung in die neue Plattsnacker-Theater-Saison

Von Finn Fischer
Ahrensburg
Unter der Regie von Andrea Rühling wird die Crew der Niederdeutschen Bühne in Ahrensburg die Ehekomödie „Käte maakt Sluss!“ auf die Bühne bringen. Am 18. Februar feiert die „Stormarner Speeldeel“ damit die Premiere der ersten Eigeninszenierung in diesem Jahr. Willi Prieske (Wolfgang Tietjens) versteht die Welt nicht mehr. Gerade noch hat er mit seiner Frau Käte (Hannelore Gehrmann) glückselig Rubin Hochzeit gefeiert, da eröffnet sie ihm, dass sie sich von ihm scheiden lassen will. Und nicht nur Willi steht fassungslos vor den Trümmern seiner Ehe. Auch Tochter Katrin (Antje Körner), ihr Verlobter Frank (Mario Loleit) und Willis herrschsüchtige Tante Mechthild (Het Lüthje) sind entsetzt über Kätes Entschluss. Nur Busenfreundin Uschi (Erika Sonntag) bestärkt Käte in ihren Scheidungsplänen.

Turbulentes Stück


Trotz aller Bemühungen der Familie, Käte umzustimmen, kommt es zur Trennung. Da keiner der Eheleute bereit ist, aus dem gemeinsamen Haus auszuziehen, vereinbaren sie getrenntes Wohnen unter einem Dach. Regisseurin Regine Wroblewski: „In dieser vertrackten Situation zeigt sich, wie gut sich die Eheleute nach vierzig gemeinsamen Jahren kennen und wie wenig sie doch voneinander wissen.“
In weiteren Rollen sind Baldur Müggenburg als Willis Freund Heini, Sybille Daden als Frisörin Frau Bramsche und Holger Meincke als Apotheker Schmittke zu sehen. Für den reibungslosen Ablauf hinter der Bühne können wir uns auf Anke von Hein, Elfriede Meincke und Karin Blank verlassen. Das Bühnenbild wurde von Andrea Rühling entworfen und von Heinz Döhr und Eckehard Keil umgesetzt. Geschrieben hat die Komödie Regine Wroblewski. Sie wurde 1966 in Preetz geboren und wuchs mit der plattdeutschen Sprache im Ohr auf. Beim „Selenter Snackfatt“ und in der Theatergruppe „De lustigen Wagrier“ spielte sie leidenschaftlich gerne in einigen Stücken mit. Diese beiden Theatergruppen sowie ihre Familie inspirierten sie, Sketche und Stücke op platt zu schreiben. Heute lebt sie als Mutter von fünf Kindern mit ihrem Mann in Oldenburg, ist mehr und mehr als Autorin aktiv und seit 2011 Spielleiterin und Regisseurin des Theatervereins „Oldenburger Dwarslöper“.

Drei Aufführungen


Aufgeführt wird diese Komödie am Donnerstag und Freitag, 18. und 19. Februar, ein weiteres Mal am Freitag, 26. Februar 2016, jeweils um 20 Uhr, im Alfred-Rust-Saal (Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule), Wulfsdorfer Weg 71, 22926 Ahrensburg. Die Karten kosten zwischen sieben und zwölf Euro und sind an der Abendkasse erhältlich. Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst- und Freiwilliges-Soziales-Jahr-Leistende (bis zum 30. Lebensjahr) erhalten gegen Vorlage ihres Ausbildungsausweises 50 Prozent Ermäßigung auf den Karten-Einzelpreis, ebenso Menschen mit Behinderung (B im Ausweis). Es besteht die Möglichkeit, sich mit dem Wahl-Abo (vier Karten, die beliebig bei den Vorstellungen einsetzbar sind) auch für die kommenden Monate Theaterspaß zu einem besonders günstigen Preis zu sichern.

Weitere Infos: Niederdeutsche Bühne Ahrensburg
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