2000 Gäste kamen zum Finale

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Die Gewinner des Publikumspreises und „Beste Newcomer“: „Wireless“ Lasse Harloff (v.l.), Felix Wolf, Sebastian Pisarsky, Willie EffenbergerFoto: hs
 
Die Gewinner des Preises „Bester Band-Act“: „Victims of Voodoo“ (von links: Alexander Schöppl, Benny Musenbichler, Tom Willems, Benno Dangmann, Philippe Claassen)Fotos: hs

Wireless, Victims Of Voodoo und Lisa Seehase siegen beim MusicStorm

Von Halina Schmidt
Ahrensburg. Das Wetter hätte nicht besser sein können - bei strahlendem Sonnenschein startete am Sonnabend-Nachmittag das Openair-MusicStorm-Finale vor der Kulisse des Ahrensburger Schlosses.
Und passend zum Wetter herrschte ausgelassene Stimmung beim Stormarner Musik-Contest, der unter der Leitung des Kreisjugendrings Stormarn zum zweiten Mal stattfand.
Die Besucher tanzten, sangen und feierten mit den spielenden Musikern bis in die Nacht hinein.
Sieben Bands und eine Solo-Künstlerin hatten sich für das Finale qualifiziert, nachdem sie in den Monaten zuvor zunächst eine Vorauswahl und dann ein Online-Voting bestehen mussten.
Im Laufe des Abends präsentierten sich alle Musiker mit mehreren Songs live vor dem begeisterten Publikum. Ein bunter Musik-Mix war zu hören: von melancholischem Pop über Rock und Post-Hardcore. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Dementsprechend tummelten sich auch Besucher jeden Alters auf dem Gelände vor dem Schloss, um das Musikspektakel an diesem lauen Sommerabend zu genießen.
Uwe Sommer, Geschäftsführer des Kreisjugendrings, zeigte sich angesichts der hohen Besucherzahl von über 1700 Besuchern begeistert: „Die Veranstaltung ist super erfolgreich, das Publikum ist buntgemischt und wir haben alle Musikrichtungen vertreten.“ Auch in diesem Jahr war der Bandcontest gut besucht. „Wir wollen, dass MusicStorm eine Marke wird, dass die Menschen etwas mit dem Namen verbinden“, sagt ...
Auch beim Publikum kam die Veranstaltung gut an: „Wir finden es toll, das Stormarn sowas in Leben gerufen hat, die Förderung von jungen Musikern. Jede Musikrichtung und jedes Alter hat eine Chance und die Location ist sehr schön“, erklärten die Zuschauerinnen Franziska Jensen und Nemat Wanli. W
ährend sich die Jury nach den Live-Auftritten der Bands zur Beratung zurückzog, wurde zunächst der Publikumsliebling des Abends ermittelt. Mithilfe des Gerätes
LINA (Leuchtendes Interaktives Neutrales Applausometer) hatte das Publikum die Möglichkeit, seinen Favoriten durch lauten Applaus zu bestimmen. Den Publikumspreis bekam die Band „Wireless“, die bei der anschließenden Siegerehrung auch den Preis als „Beste Newcomer“ erhielten. „Wir haben im Dunkeln gespielt und es war einer unserer schönsten Auftritte, das Publikum war einfach nur heftig“, freuten sich die beiden Bandmitglieder Willie Effenberger und Felix Wolf.
Den Preis „Bester Solo-Act“, der eine CD-Produktion beinhaltet, erhielt die vom Publikum frenetisch gefeierte Sängerin und Musikerin Lisa Seehase.
Die Gewinner des Preises „Bester Band-Act“ waren die Musiker von „Victims of Voodoo“. „Wir freuen uns, dass unsere Musik so gut angekommen ist, das Publikum hat super mitgemacht,“ kommentierte Band-Mitglied Benno Dangmann glücklich den Auftritt der Band. Die Hamburger Jungs, die in ihrer Musik Einflüsse aus den Sechzigern und Siebzigern mit modernem Indie-Rock vereinen, erwartet als Preis ebenfalls eine CD-Produktion, die einen Studioaufenthalt und einer Erstauflage von 500 Stück beinhaltet. (hs)
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