21 Millionen Euro für Stadtmitte

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Die Verwaltungsmitarbeiter Achim Keizer (vl.), Michael Sarach, Andrea Becker und Juliette Schickel auf dem Rathausdach Foto: fnf

Ahrensburger können Ideen für Entwicklung einbringen. Rathaus wird saniert

Von Finn Fischer
Ahrensburg
In den nächsten 15 Jahren sollen in der Innenstadt 21 Millionen Euro investiert werden – dank des Städtebauförderprogramms „Städtebaulicher Denkmalschutz“. Nur ein Drittel davon muss die Stadt als Eigenanteil aufbringen. Die anderen zwei Drittel kommen von Land und Bund. Derzeit erstellt die Verwaltung ein Entwicklungskonzept für die Innenstadt. Zentrales Ziel ist es, die Verbindung zwischen Innenstadt und dem Schlossbereich zu stärken. Weitere Schwerpunkte sind die Aufwertung des Rathaus-Umfeldes, die Sanierung des innerstädtischen Teils der Hamburger Straße sowie die gestalterische Verbesserung des historischen Quartiers um den Alten Markt und des Schlossbereichs. Laut Bürgermeister Michael Sarach sollen Bürger sich am Prozess des Innenstadtkonzepts intensiv beteiligen. Sarach: „Es geht darum, einen möglichst breiten Konsens bei der Bevölkerung zu finden.“ An den Planungen sind auch Gremien wie der Behinderten-, Senioren- sowie Kinder- und Jugendbeirat beteiligt. Bürger sollen auch bei der Gestaltung des Rathausplatzes mitreden. „Das könnte sehr spannend sein, welche Ideen die Einwohner einbringen“, sagt Andrea Becker vom Fachbereich Stadtplanung. Gleiches gilt für den Weg zum Schloss. Denkbar wäre auch Gastronomie in Schlossnähe mit Blick auf das Ahrensburger Wahrzeichen. Eines der zentralen Gebiete der Überplanung ist das Rathaus-Umfeld. Neben dem Platz wird auch das Verwaltungsgebäude saniert. Mit den Arbeiten soll in diesem Jahr begonnen werden. Die geschätzten Gesamtkosten: 6,45 Millionen Euro. Im Rahmen der Arbeiten wird unter anderem die Fassade gereinigt und behandelt, um eine künftige Verschmutzung einzudämmen. Die Wände werden gedämmt, die Fenster neu verglast. So sollen bis zu 50 Prozent der Heizkosten eingespart werden. Zudem soll auf besondere Bewohner des Gebäudes geachtet werden. „Das Rathaus beherbergt die zweitgrößte Brutkolonie von Mauerseglern in Schleswig-Holstein. Die Vögel nisten in den Mauernischen“, erklärt Achim Keizer vom Fachdienst Gebäudewirtschaft im Rathaus. „Bei der Sanierung wird darauf geachtet, dass die Brutplätze auch anschließend noch nutzbar sind.“ Das Entwicklungskonzept wird am Dienstag, 8. September, 19 Uhr, im Marstall vorgestellt.
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