40 Arbeitsplätze sind in Gefahr

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Auch dem Oldesloer Max Bahr Baumarkt droht Schließung Foto: fnf

Oldesloer Max Bahr-Filiale an der Lily-Braun-Straße droht die Schließung

Bad Oldesloe. Im Gegensatz zum Mutterkonzern Praktiker standen die Chancen für die Max Bahr Baumärkte gut, der Abwicklung zu entgehen. Nun verkündete die Unternehmensführung das Scheitern der Verhandlungen. Für die etwa 40 Mitarbeiter der Filiale an der Lily-Braun-Straße muss es ein Schock gewesen sein. Kommentieren wollte die Meldung von der gescheiterten Übernahme keiner von ihnen.
Peter Wenskau, der auf dem Baumarkt-Parkplatz Würstchen verkauft, sagt: „Das ist natürlich schlimm. Bis vor kurzem war die Stimmung noch in Ordnung. Jetzt ist das natürlich anders.“
Viele Angestellte würden zu seiner Kundschaft gehören. „Da bekommt man natürlich einiges mit.“ Betroffen zeigten sich viele Oldesloer, die am Wochenende im Baumarkt einkauften. „Das muss für die Angestellten sehr schwer sein. Ein Bekannter arbeitet in einer anderen Max Bahr Filiale. Der muss jetzt natürlich auch um seinen Job bangen“, sagt eine Frau, die gerade Regalteile in ihren Kofferraum lädt. Zwischenzeitlich sah es gut aus für die Praktiker-Tochter Max Bahr. Währen der Hauptkonzern abgewickelt werden muss, gab es lange Zeit die Chance, dass die Marke Max Bahr von einem anderen Baumarktkonzern übernommen wird. 66 der 73 Baumärkte sollten von dem Bieterkonsortium Hellweg/Möhrle übernommen werden. Nun wurde mitgeteilt, dass man sich mit der Hauptvermieterin, der ebenfalls insolventen Gesellschaft Moor Park MB, nicht einigen konnte. Die Praktiker AG hatte für ihre Konzerntochter Max Bahr im Jahr 2007 eine abstrakte Mietgarantie auf erstes schriftliches Anfordern über mehrere hundert Millionen Euro übernommen. (fnf)
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