Ahrensburg: Musiknacht

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Auch die beliebte Band „The Stimulators“ ist wieder dabei und heizt dem Publikum mit ihrem neuem Programm ein.Foto. hfr

Podium für Bühnenstars und Newcomer

Von Halina Schmidt
Ahrensburg. Es wird ein Liveabend der besonderen Art: Im Rahmen der 7. Ahrensburger Musiknacht treten am 20. April Musikkünstler auf, Schauplatz sind Geschäfte und verschiedene Einrichtungen der Ahrensburger Innenstadt.
„Die Musik ist da, wo die Leute im Alltag sind“, erklärt Felizitas Thunecke, Organisatorin der Musiknacht. In 18 ungewöhnlichen Locations wie zum Beispiel der Sparkasse Holstein, Stoffideen/Betten Bubert oder Holzland Wulf bekommen die Zuhörer ein vielfältiges Programm präsentiert. 25 Bands und Solokünstler treten auf und die bunte Musikmischung bietet jedem Besucher etwas, von Blues und Jazz, über Rock, Ska und Pop bis zu lateinamerikanischen Klängen ist für jeden Geschmack etwas dabei. „Fast jede Musikrichtung ist vertreten“, so Felizitas Thunecke.
Alte Hasen des Musikgeschäfts machen mit. So Gottfried Böttger, Peter Petrel oder „The Rattles“, die letztes Jahr ihr 50-jähriges Bandjubiläum feierten und die Musiknacht eröffnen werden. Und auch Nachwuchsbands wie „Ticos Orchester“ oder „Jeden Tag Silvester“ erhalten die Möglichkeit, ihr Können einem größerem Publikum zu präsentieren. Wiederholungstäter sind „The Stimulators“, die sich mit frischer CD und zweitem Sänger dem Publikum in neuem Gewand präsentieren werden. „Ich finde das Konzept sensationell. Es holt die Bürger dort ab, wo sie normalerweise sind“, sagt Pianist Gottfried Böttger, der seit über vierzig Jahren erfolgreich im Musikgeschäft ist und unter anderem bei der Talkshow „3nach9“ für die musikalische Untermalung sorgt.
Bei der Ahrensburger Musiknacht gibt es keine großen Bühnen für die Künstler und das Publikum ist hautnah an den Musikern dran. „Man lernt junge Musiker kennen, die man sonst gar nicht im Visier hätte“, erklärt Gottfried Böttger weiter und meint damit nicht nur das Publikum, sondern auch sich selbst und die anderen Künstler. Die Musiknacht biete die Möglichkeit sich mit jungen Musikern auszutauschen, die man sonst nicht treffen würde. „Musik muss weitergegeben werden“, erklärt er und Dicky Tarrach, Schlagzeuger bei „The Rattles“ und seit vielen Jahren mit Gottfried Böttger bekannt, ergänzt: „Es ist ein Geben und Nehmen zwischen den Generationen.“ Somit profitieren alle von dem ungewöhnlichen Konzept: Die Besucher von der musikalischen Vielfalt an ungewohnten Orten, was zu einem besonderen Hörerlebnis führt. Und die Musiker, die bei der Musiknacht alte Bekannte wiedertreffen und bei neuen Freundschaften ihren musikalischen Horizont erweitern können.
Die Ahrensburger Musiknacht habe inzwischen einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht, so kämen die Gäste aus allen Teilen Deutschlands und manche sogar aus Dänemark, erklärt Organisatorin Felizitas Thunecke. Dieses Jahr hofft sie die 2000er Marke bei den Besucherzahlen zu knacken. Gespielt wird, wie auch in den vergangenen Jahren, von der Eröffnungsshow um 16 Uhr bis in die frühen Morgenstunden.
Karten gibt es für 25 Euro ab dieser Woche an allen bekannten Vorverkaufsstellen. (hs)
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