Ahrensburger Vereine an einem Tisch

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Im Schützenhaus diskutierten die Vereinsmitglieder über die Probleme und Möglichkeiten in AhrensburgFoto: wb

Runder Tisch auf Initiative der Schützengilde findet viel Resonanz. Auch Nachwuchsarbeit Thema

Von Hans-Eckart Jaeger
Ahrensburg. Die Resonanz war gut. Deshalb war Thomas Looft auch sehr zufrieden. 30 Männer und Frauen waren dem Aufruf des Vorsitzenden der Ahrensburger Schützengilde zu einer Diskussionsrunde im Schützenhaus am Hopfenberg gefolgt. „Mit einem so großen Interesse hatte ich wirklich nicht gerechnet“, sagte Looft.
Zweieinhalb Stunden saßen die Vereinsvertreter beisammen. Ziel war es, gemeinsame Interessen zu erkunden und die Gesamtsituation der Ahrensburger Vereine zu stärken. Nicht nur die der Sportvereine. Es kamen auch Vorstandsmitglieder des Spielmannzuges, der Liedertafel, der Niederdeutschen Bühne und der Marinekameradschaft.
Am Tisch saßen aber auch Sportler. „Es wurden viele Themen erörtert, manch guter Vorschlag auf den Tisch gebracht“, so Michael Kummer, Spartenleiter beim ATSV.
Das bestätigte auch Thomas Looft: „Die Tradition in vielen Vereinen bricht weg. Dagegen muss etwas getan werden. Es gilt, die Nachwuchsarbeit weiter zu verbessern. Die Jugendlichen müssen in ihre Tradition hineinwachsen. Bei den Schützen zeigen sich erste Erfolge, seit die Gilde das Hauptaugenmerk auf den Ligabetrieb legt und nicht mehr auf Schützenfeste und Umzüge. Die Jugend entdeckt den Schießsport und trifft sich verstärkt auch außerhalb des Trainings- und Wettkampfsports.“
Der Vereinstreff soll keine Eintagsfliege bleiben. Darüber waren sich alle Teilnehmer einig. Noch in diesem Jahr, rechtzeitig vor dem Stadtfest im Sommer, soll es einen zweiten „Runden Tisch“ geben. „Dann werden wir darüber beraten, wie wir auf einer Vereinsmeile gemeinsame Aktivitäten entwickeln können“, kündigt Looft an. „Wir wünschen uns, dass die Stadt Ahrensburg die Vereine mehr als bisher unterstützt.“
Bei der nächsten Zusammenkunft soll die Teilnehmerzahl noch größer sein, denn dann werden mehr Einladungen verschickt. „Ich wusste nichts von solch einem Treffen“, sagt Gerd Wollesen, der 1. Stellvertretende Vorsitzende des Ahrensburger TSV. „Bei der nächsten Runde wäre ich aber gerne dabei, denn es gibt viele Probleme zu lösen.“
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