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Neuer Seniorenbeirat lädt immer freitags ins Bürgerhaus

Von Birgit Maurer
Trittau. Die Trittauer Senioren haben gewählt: Der neue Seniorenbeirat besteht aus Christian Gajda (67), Joachim Hirschfeld (73), Hilde Kramm (74), Lotte Ohms (75) und als einziges neues Mitglied Gisela Ulm (72).
In der konstituierenden Sitzung wählte das Gremium Christian Gajda wieder zum Vorsitzenden. Sein Stellvertreter und gleichzeitig Schriftführer ist Joachim Hirschfeld. Über die Finanzen wacht Hilde Kramm, als Beisitzer fungieren Lotte Ohms und Gisela Ulm.
Alle Ergebnisse wurden einstimmig erzielt. Obwohl Hilde Kramm die meisten Stimmen bekam, wollte sie nicht Vorsitzende werden: „Ich habe schon andere Ehrenämter und wir wollten alles in den Händen von Herrn Gajda lassen, weil er das gut macht. Warum sollte man daran etwas ändern“, so Kramm, die den meisten Trittauern noch als Inhaberin des Busbetriebs bekannt ist. Daher sind auch an sie schon einige einzelne Senioren heran getreten, die um Hilfe bei Ämtergängen gebeten haben. „Ich habe gern mit älteren Leuten zu tun“, nennt die 74-Jährige ihre Motivation für die Kandidatur.
Spaß am Engagement
Den Spaß am sozialen Engagement betont auch Christian Gajda, der in der vorigen Amtsperiode schon zwei Jahre als Vorsitzender tätig war, die Einrichtung der Boulebahn und des Außenschachs als Erfolge des Rats verbuchen konnte. Joachim Hirschfelds Interesse an der ehrenamtlichen Arbeit wurde durch eine Anzeige geweckt, Lotte Ohms genießt es, bei interessanten Themen dabei zu sein und Gisela Ulm wurde von Ohms animiert mitzumachen. „Ich muss erstmal sehen, was da auf mich zukommt“ sagt sie vorsichtig.
Beirat will seine Bekanntheit steigern
Der Seniorenbeirat ist ein politisches Gremium mit Rederecht in der Gemeindevertretung und in den Ausschüssen. Es vertritt die Interessen der über 60-Jährigen gegenüber der Verwaltung und der Politik, ob es nun um Hilfe in Einzelfällen geht oder gemeinsamen Anliegen, wie etwa mehr Bänke in der Gemeinde. Dieses Thema will der Beirat als nächstes angehen. Dafür soll nun ein Konzept erarbeitet werden.
Ein Problem ist, dass das Gremium recht unbekannt ist. Das zeigt sich auch in den Zahlen der Wahl: Wahlberechtigt waren insgesamt 2269 Senioren der Gemeinde, gewählt haben 577. Viele verstanden nicht, warum sich die Kandidaten zur Wahl stellten andere kannten den Seniorenbeirat nicht mal.
Joachim Hirschfeld möchte daran arbeiten, das Gremium bekannter zu machen. Und Lotte Ohms hat auch schon eine Idee: „Wenn wir zu den Sprechstunden ein Frühstück anbieten, dann kommen bestimmt mehr Leute“, meint sie.
Der Seniorenbeirat lädt jeden ersten Freitag im Monat von
10 bis 11 Uhr ins Bürgerhaus zur Sprechstunde ein.
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