Allmende feiert

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Öko-soziale Wohnsiedlung in Wulfsdorf überzeugt

Ahrensburg Es ist das etwas andere Wohnviertel in Ahrensburg: Allmende, ein in dieser Form bundesweit wohl einmaliges Wohnprojekt, feiert zehnjähriges Bestehen. Dabei hatten es die Allmendis nicht immer einfach. Zu Anfang legte die Stadt den Planern die ein oder andere Hürde auf: Eine Busanbindung gab es und gibt es bis heute nicht, die Auflage, neben Wohnraum auf dem Gelände auch zu 40 Prozent Gewerbe anzusiedeln, machte die Umsetzung noch schwieriger. „Das war die härteste Voraussetzung. Das machte unser Projekt sehr schwierig“, sagt Allmende-Bewohnerin Annegret Klusmeier. „Aber ich würde es wieder tun. Dass, was ich hier in den letzten zehn Jahren gelernt habe, ist ein Schatz. Es ist natürlich keine Insel der Glückseligkeit. Es gibt hier Probleme, wie in jedem anderen Wohnprojekt auch. Aber ich glaube, dass es keinen anderen Ort gibt, wo so viele Menschen auf einem Haufen leben, die so an Problemlösungen interessiert sind.“
Bei regelmäßigen Bewohnerversammlungen werden Projekte und Ideen diskutiert. Ein demokratisches Instrument, dass die Gemeinde seit ihrem Bestehen zusammenhält.
Unter den Gästen waren auch Bürgermeister Michael Sarach: „Das was sich hier entwickelt hat, ist für die Stadt von außergewöhnlicher Bedeutung“, sagte er.
Bewohnerin Claudia Kümmert berichtet: „Ich habe mir schon als Kind nicht vorstellen können, später einmal in einem normalen Reihenhaus zu wohnen. Es gab hier Probleme, aber die positiven Seiten überwiegen nach wie vor.“
Aktuell leben 250 Menschen in dem ökologisch-sozialen Wohnprojekt am Rande Ahrensburgs. (fnf)

Weitere Infos: www.allmende-wulfsdorf.de
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