An 14 Stationen das Gelände erkunden

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Auf dem Hochsitz sollen die Kinder mit einem Fernglas Igel, Eichhörnchen, Marder und Fuchs finden. Hier von oben Sophie (10), Viktoria (9), Maxi (9), Isabella (9), Marco (9) und Fenja (9). Fotos: Maurer

Lütjenseer Schüler nahmen an den Jugendwaldspielen teil

Lütjensee. Die Fühlboxen mit einem wabbeligen Pilz fand Fenja „eklig“, doch auf dem Hochsitz mit dem Fernglas nach Tieren Ausschau halten, gefiel ihr gut.
In vielen kleinen Teams durchstreiften 43 Viertklässler der Grundschule Lütjensee letzte Woche „ihren“ Wald, um ihn an 14 Stationen näher kennenzulernen.
Schon seit etwa 20 Jahren veranstaltet Förster Andreas Körber gemeinsam mit Grundschullehrerin Maike Görtz die Jugendwaldspiele. Gemeinsam werden die Stationen aufgebaut und von Lehrern, Eltern und Forstmitarbeitern betreut.
Die Kinder sollten beispielsweise Zweige den dazu gehörigen Früchten oder Geweihe den richtigen Tieren zuordnen, Baumarten oder Fledermauskästen erkennen.
Aber auch die Geschicklichkeit war gefragt: An der Säge galt es möglichst schnell eine Fichtenscheibe abzusägen, an einer anderen Station ging es darum, Tannenzapfen zielgenau zu werfen. Und auch schräg geschnittene Baumabschnitte sollten möglichst hoch gestapelt werden. „Nur was man kennt, schützt man“, sagt Körber zu der Motivation, die Aktion alle Jahre wieder durchzuführen. Mit dabei auch Friedrich Westerwoth von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, der in Stormarn 15 Schulwälder mit aufgebaut und betreut hat, sowie der Jagdpächter Andreas Hammelberg, die beide aus den gleichen Gründen die Aktion unterstützen.
Auch Michael Jäger vom Sponsor Raiffeisenbank Südstormarn kam um zu sehen, was seine Bank fördert. Am Ende wurde gemeinsam gegrillt und es gab Holzmedaillen und Urkunden. (bm)
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