Antonia sucht Spender für Projekt

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Antonia Piette hofft auf Spender, damit die den Kindern in dem chilenischen Kinderheim „Maria Ayuda“ helfen kann Foto: fnf

Oldesloerin möchte in Kinderheim in Chile arbeiten

Bad Oldesloe. „Ich möchte unbedingt mit Kindern arbeiten“, sagt Antonia Piette. Gerade ist sie mit der Schule fertig. Nun möchte die Bad Oldesloerin für ein Jahr in einem chilenischen Kinderheim soziale Arbeit leisten. Jetzt ist sie auf der Suche nach regionalen Betrieben, die ihr Vorhaben finanziell unterstützen möchten.
Bis zur Abreise sind es noch maximal vier Wochen. Bis dahin hat die 19-Jährige Zeit, Unternehmen und Privatpersonen von ihrem Vorhaben zu überzeugen. „Es ist Voraussetzung der Organisation, dass von den Teilnehmern Spenden gesammelt werden“, erklärt Antonia Piette.
2.400 Euro müssen die Freiwilligen bei der Entsendeorganisation Via e.V. in Eigenleistung auf diesem Wege zusammen bekommen. Das Jahr im Ausland kostet insgesamt rund 15.000 Euro, ein Großteil wird vom Internationalen Jugendfreiwilligendienst der Bundesregierung gefördert.

Arbeit im Kinderheim

Wo Antonia Piette eingesetzt wird, steht bereits fest. Sie wird in dem 1983 gegründeten „Maria Ayuda“ helfen. „Das ist ein katholisches Heim in Los Ángeles für misshandelte Kinder. Die Aufgabe des Kinderheims ist es, die Bildung der Kinder sicherzustellen und sie irgendwann wieder in die Gesellschaft einzugliedern und ihr Leben in die rechte Bahn zu rücken“, erklärt die Abiturientin. „In Chile ist die Rate an misshandelten Kindern sehr hoch.“

Erste Freiwillige

Das Kinderheim nimmt zum ersten Mal Hilfe durch Via e.V. in Anspruch. Somit ist Antonia Piette die erste Freiwillige, die in der Institution die örtlichen Kräfte unterstützt.
„Das ist natürlich sehr spannend. Ich möchte in erster Linie den Kindern helfen, aber auch die Lebensumstände in Chile kennenlernen.“
Bei der Entsendeorganisation hat sie bereits an einem Vorbereitungsseminar teilgenommen, bei dem die Freiwilligen auf die Gegebenheiten in ihren Zielländern vorbereitet werden. „Man bekommt durch so eine Erfahrung die Möglichkeit, das eigene Weltbild zu reflektieren und andere Einflüsse zuzulassen.“
Zwölf Monate soll der Aufenthalt dauern. In den ersten zwei Monaten wird Antonia in einer Gastfamilie untergebracht sein. Anschließend gibt es die Möglichkeit, mit anderen Freiwilligen in einer Wohngemeinschaft zu wohnen. Das hat die Oldesloerin eigentlich nicht vor: „Ich will das Land und insbesondere die Leute kennenlernen. Wenn man dann mit anderen Deutschen zusammen wohnt, schottet man sich möglicherweise wieder zu sehr von dem chilenischen Leben ab.“

40 Stunden pro Woche

Viel Freizeit wird Antonia nicht haben. 40 Stunden in der Woche wird sie in dem Kinderheim arbeiten, Urlaub hat sie 20 Tage – viel ist das nicht.
Unternehmen oder Privatpersonen, die das Vorhaben unterstützen finanziell unterstützen möchten, können sich per Mail direkt an Antonia wenden unter der Mail: antonia.piette@gmail.com (fnf)
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