Attraktivität steigern

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Bürgermeister Wolfgang Gerlach vor dem Standort des neuen Feuerwehrgerätehauses Foto: Jenjahn

Kuddewörder Feuerwehr bekommt modernes Gerätehaus

Von Olaf Jenjahn
Kuddewörde
Wenn alles rund läuft und das Wetter mitspielt, kann die Freiwillige Feuerwehr Kuddewörde Ende dieses Jahres das neue Gerätehaus in der Lauenburger Straße beziehen. „Wir haben mit den Ausschachtungsarbeiten begonnen und hoffen, dass im April die Sohle geschüttet werden und mit dem Stahlbau begonnen werden kann“, ist Bürgermeister Wolfgang Gerlach voller Hoffnung. Der Ist-Zustand für eine der besten Feuerwehren in Schleswig-Holstein ist wenig attraktiv: „Wir haben einen Stand, der vor 30 Jahren Standard war. Es sind zu wenige Räume vorhanden und die sind nicht funktionsgerecht. Es gibt keine Absauganlage in der Fahrzeughalle, in der auch die Sachen der Feuerwehrleute hängen. Zudem sind keine Duschen vorhanden“, zählt der Bürgermeister auf. Doch das ist noch nicht alles: In unmittelbarer Nähe zur Feuerwache sind Schule und Kita angesiedelt. Das ist einerseits gefährlich, wenn Einsätze anstehen, andererseits gibt es bei Veranstaltungen der Institutionen kaum Parkmöglichkeiten für die Feuerwehrleute, was zu Verzögerungen kommen kann, die Hab und Gut und Leben gefährden. „Für eine Wehr, die mit fünf Sternen im Rahmen des Roten Hahns ausgezeichnet wurde, ist dies ein unhaltbarer Zustand“, sagt Bürgermeister Gerlach. Seit Ende 2014 laufen die Planungen für ein neues Feuerwehrgerätehaus. Im vergangenen Jahr gab es einen Bürgerentscheid, bei dem die Bürgerinnen und Bürger sich für einen Neubau und gegen eine Sanierung des alten Gebäudes entschieden. Das Land neben dem Sportplatz in der Lauenburger Straße gehört der Gemeinde und wurde vom Ackerland in eine zweckgebundene Baufläche umgewandelt. „Im Dezember begannen wir mit den Ausschachtungen, die Ausschreibungen wurden im Januar vorgenommen. Auf der Gemeindevertretersitzung im Februar wurden die Aufträge vergeben“, erzählt Wolfgang Gerlach.

Ausbau erfolgt zweigeschossig


Wurde ursprünglich das Feuerwehrgerätehaus nur eingeschossig geplant, wird der Bau jetzt mit einem Obergeschoss ausgeführt. „Das hatten wir zunächst erst für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen. Doch es mach Sinn, dies jetzt mitzumachen, schon allein, weil es günstiger ist“, erläutert Gerlach. Nur etwas mehr als 100.000 Euro muss die Gemeinde mehr dafür aufbringen. „Die Kameraden machen einiges in Eigenleistung, was die Kosten für das neue Gerätehaus noch einmal senken wird“, freut sich der Bürgermeister. Wenn das Umfeld stimmt, rechnet der Bürgermeister mit einem Zulauf an aktiven Mitgliedern. „Derzeit haben wir rund 30 Mitglieder mit einer guten Altersstruktur. Das wollen wir mit unserem neuen Gerätehaus dann noch ausbauen und die Arbeit bei uns noch attraktiver gestalten“, gibt sich Wolfgang Gerlach zuversichtlich.
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