Ausstellung weckt Kindheitserinnerungen

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Der stellvertretende Museumsleiter Wolfgang Knaack zeigt eines seiner Lieblingsstücke der derzeitigen Schucoausstellung: einen Oldtimer. Foto: Maurer

Im Dorfmuseum Hoisdorf werden Schuco-Autos gezeigt

Hoisdorf. Wer in den 50er- und 60er-Jahren ein Kind war, der wird sich über die laufende Ausstellung im Stormarnschen Dorfmuseum freuen: Spielzeugautos der Marke Schuco füllen die Vitrinen im Erdgeschoss. Da werden Erinnerungen an schöne Spielnachmittage wach.
Kleine „Piccolos“ als Feuerwehr, Traktor oder VW-Bus sind ebenso zu sehen wie die größeren aufziehbaren Autos vom Typ „Varianto“. Fahrbahnen und Schienen gehören auch dazu. Ebenso ein Auto, dessen Steuerung als Vorläufer der heute üblichen Fernsteuerungen gilt. Später fuhren die kleinen Limousinen und Laster auch mit Batterie. Schuco hat auch viele Besonderheiten heraus gebracht, die ein Hoisdorfer Sammler ebenfalls zusammen getragen hat: Hochwertige Oldtimer, kleine Schlüsselanhänger der beliebtesten Fahrzeugtypen, Rennwagen und sogar ein sehr seltenes Flugzeug ist dabei. Für Firmen wie Brandt (Zwieback) wurden Miniatur-Firmenwagen gebaut. Manche Autos gab es auch als Bausatz zum Selbstbauen. Die Präsentation der Museumsobjekte gelingt dem „Stormarnschen Dorfmuseum“ dank der finanziellen Förderung durch die Sparkassen Kulturstiftung Stormarn und der Jürgen Wessels Stiftung, Lübeck.
So konnte die Beleuchtung im ganzen Haus erneuert und zwei neue Vitrinen passgenau in die Dachschrägen des Obergeschosses eingebaut werden. Seit Langem erfährt das Museum auch großzügige Unterstützung durch die Erwin Baer Stiftung. Dadurch konnte der Hofplatz hinter der Wagenremise gepflastert werden und steht jetzt für die Unterbringung von landwirtschaftlichen Geräten zur Verfügung. Die notwendige Inventarisierung der Museumsobjekte wird ebenfalls unterstützt. Das Museum nimmt diese Aufgabe im Rahmen eines bundesweit agierenden Verbundes von mehr als 100 Museen wahr, in deren Datenbank die Objekte mit Beschreibungen, Fotos und weiteren Einzelheiten erfasst werden. Ab Anfang 2013 sind die Museumsobjekte unter
www.museen-nord.de zu sehen.
Das Museum am Sprenger Weg ist jeden Dienstag von 9 bis 12 Uhr und am Sonnabend von 14 bis 17 Uhr geöffnet, bis einschließlich 22. Dezember. Zwischen Weihnachten und Neujahr ist geschlossen. Ab dem 5. Januar 2013 geht es wieder los. (bm)
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