Bald Anlage für Trendsport Discgolf?

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Patrick Müller (v.l.) sowie Jasmin und Benjamin Pawelzik wollen Discgolf in der Schlossstadt etablierenFoto: stb

Stadtjugendring hofft auf 3.800 Euro Zuschuss für Ausrüstung am Schäferweg

Ahrensburg. Gelbe, pink- und orangefarbene Scheiben fliegen über die Wiese am Schäferweg. Noch spielen Patrick Müller (23) sowie die Geschwister Jasmin (23) und Benjamin Pawelzik (29) ohne professionelle Körbe.
Doch schon Anfang nächsten Jahres könnte auf der Grünfläche an der Schlosskirche, die sich bis zur Lübecker Straße hinzieht, ein professionelles Discgolffeld stehen. Der Stadtjugendring, dem die drei Jugendlichen angehören, beantragte die Bereitstellung der Mittel in Höhe von 3800 Euro im Umweltausschuss. Davon soll die Ausrüstung gekauft werden. Stimmen die Stadtvertreter für die Investition, würde der Bauhof die 1000 Euro für das Aufbauen der Anlage übernehmen. Seit einem dreiviertel Jahr spielen Patrick, Jasmin und Benjamin nun schon Discgolf, bisher auf einer Anlage in Hamburg. „Es ist eigentlich wie Golf, nur mit einer Frisbee“, erklärt Benjamin. Von einer festgelegten Abwurfzone wirft der Spieler die Scheibe, mit möglichst wenig Würfen, in einen Metallfangkorb. Dort wo die Scheibe auf der 40 bis 250 Meter langen Bahn landet, wird weitergespielt. „Das Beste an dem Sport ist, dass Menschen jeden Alters im Team spielen können“, meint Patrick. Er fügt hinzu: „Außerdem greift man nicht in die Natur ein.“
Lediglich sechs etwa 1,20 Meter hohe Metallkörbe sollen errichtet werden. Auf neun Bahnen hätten dann bis zu 30 Spieler, in Gruppen von vier bis sechs Personen Platz. Ein Infoboard auf der Wiese soll die Regeln erklären. „Der Umweltausschuss hat positiv reagiert“, sagt Daniela Gonser, pädagogische Geschäftsführerin des Stadtjugendrings. (stb)
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