Bank macht Schule

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Die Schüler Hendrik (vorne v.l.), Peer, Janna, Jennifer und Annamarie mit Musiklehrer Immfried Espig freuen sich auf die „Kooperation“ mit der Sparkasse Foto: msa

Selma-Lagerlöf-Schule und Sparkasse Holstein kooperieren

Von Michael Sakrzewski
Ahrensburg Die Selma-Lagerlöf-Schule und die Sparkasse Holstein werden künftig enger zusammenarbeiten. Mit dem Projekt „Kooperation Schule-Betrieb“ sollen Schüler gezielt Wirtschaftskenntnisse bekommen. Mit Praktika soll ihnen der spätere Einstieg in das Berufsleben erleichtert werden. Nach der Unterzeichnung der Vereinbarung wollen Schulvertreter und Bank nun ein Konzept mit konkreten Aktionen erarbeiten.
Ein Beispiel: Werden künftig Finanzthemen wie die Eurokrise im Unterricht behandelt, kann die Schule Experten aus der Bank einladen. Auch Ausbildungsberufe in der Sparkasse sollen die Schüler kennen lernen.
Insgesamt unterhält die Sparkasse Holstein 20 Patenschaften mit Schulen im Bundesland.
„Wir müssen unseren jungen Menschen eine Perspektive bieten“, erklärt Mathias Knull, Leiter der Sparkasse Holstein in Ahrensburg, sein Engagement. Die Schulleitung ist begeistert, dass die Gemeinschaftsschule nun einen direkten Draht in die Wirtschaft hat. „Die Kooperation ist wichtig für uns“, sagt Schulleiter Herbert Janßen.
Die Projektidee entstand, da es derzeit in Schleswig-Holstein einen Mangel an qualifizierten Fachkräften gibt. Deshalb wird das Projekt auch durch die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer unterstützt. Torben Flohr, Fachberater Schule-Betrieb der Handwerkskammer Lübeck, ist von der Zielsetzung dieser Art von Partnerschaften überzeugt: „Die Selma-Lagerlöf-Schule und die Sparkasse sind zwei starke Partner und die Zusammenarbeit wird wunderbar funktionieren.“ Nina Becker vom Personalmanagement der Sparkasse fügt hinzu: „Wir erhoffen uns, unsere Arbeit an der Schule zu präsentieren und eine Berufsorientierung, die eine wichtige Rolle spielt, vermitteln zu können“. Durch die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages, bekräftigen „beide Seiten“ die Bereitschaft zu einer längerfristigen Zusammenarbeit. Der Vorteil dieser „Gemeinschaft“ ist für die Betriebe, die Möglichkeit der Einflussnahme auf die Qualität der Ausbildungsfähigkeit zukünftiger Auszubildender und für die Schulen, die stärkere Ausbildungsmotivation und Förderung neuer Unterrichtsformen im Schulalltag.
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