Bargteheide muss sparen

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Die Stadt Bargteheide muss sparen Symbolfoto: thinkstock

Stadt muss geplante Projekte wie Kita-Sanierung verschieben. Kämmerer Teschke fordert Ausgabedisziplin

Bargteheide Der Bargteheider Haushalt für 2017 steht auf wackeligen Füßen. Nur mit deutlichen Einsparungen wird es der Stadt gelingen, auch im kommenden Jahr ohne Kreditaufnahme auszukommen. Bargteheide ist seit 2007 schuldenfrei. Kämmerer Joachim Teschke präsentierte dem Finanz- und Wirtschaftsausschuss in einem zweiten Entwurf einen Haushaltsplan, der 5,4 Millionen Euro Rücklagenentnahme und eine Kreditaufnahme von 600.000 Euro vorsah. Damit wäre der Haushalt genehmigungspflichtig. „Es ist nicht angemessen, sechs Millionen mehr auszugeben als man einnimmt“, sagte Teschke.

Kita-Sanierung gestoppt

Sparen ist angesagt. Dabei muss das ein oder andere geplante Großprojekt um mindestens ein Jahr verschoben werden. So wie die Sanierung der Kindertagesstätte Mühlentor. Der Finanzausschuss hat beschlossen, die dafür eingeplanten Kosten von einer Million Euro aus dem Haushalt 2017 zu streichen. Erhalten bleiben nur die 150.000 Euro Planungskosten. Weitere 800.000 Euro sollen bei der Sanierung der Sportstätte eingespart werden. Man wolle auf die Ergebnisse des Sportstättenbedarfsplanes warten, war die mehrheitliche Meinung der Politik. Die Ergebnisse des von der Stadt in Auftrag gegeben Bedarfsplanes sollen Mitte des kommenden Jahres vorliegen. Für den Haushalt 2016 geht Teschke von einem Jahresüberschuss von 2,5 Millionen Euro aus, die jedoch in den Berechnungen für das kommende Jahr keine Berücksichtigung finden. Der Kämmerer drängt auf einen ausgeglichenen Haushalt und mehr Ausgabedisziplin. Die Stadtvertretung entscheidet in ihrer Sitzung am 9. Dezember über den Haushaltsentwurf. (cs)
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