Bauplan mit Verzögerung

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Ein Bagger riss die Bestandsbauten 2013 am Ohlendamm ab. Der Neubau verspätet sich Repro: fnf

Ohlendamm: Neubau des Quartiers mit vier Mehrfamilienhäusern verschoben

Von Finn Fischer
Ahrensburg
Eigentlich sollte im Frühjahr der Startschuss für den Bau eines neuen Wohnquartiers am Ohlensamm fallen. Doch der Bebauungsplan ließ auf sich warten. Das verschiebt den Baubeginn auf unbestimmte Zeit nach hinten. Dabei braucht Ahrensburg dringend neuen bezahlbaren Wohnraum.

B-Plan erst beschlossen


„Der Beschluss des Bebauungsplanes und die Änderung des Flächennutzungsplanes haben unvorhergesehen mehr Zeit in Anspruch genommen“, erklärt Timo Jürs, Sprecher der Baugenossenschaft Neue Lübecker. Der Bebauungsplan wurde erst am vergangenen Montag in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. „Den Zeitraum haben wir genutzt, um weitere Projekte zu planen, Wohnungen für unsere Mitglieder zu errichten und umfangreich zu modernisieren.“
Derzeit realisiert die Genossenschaft den Bau von 30 Wohnungen am alten Sportplatz in Bargteheide. In Norderstedt wird ein Quartier modernisiert. Jürs: „Somit haben wir das Projekt im Ohlendamm vorerst verschoben.“
Dort plant die Neue Lübecker den Neubau von vier Gebäuden mit etwa 40 Wohnungen. Der Startschuss für das etwa 4,7 Millionen Euro Projekt soll aber noch in diesem Jahr fallen. Die Altbauten wurden bereits 2013 abgerissen.
Auf dem Grundstück am Ohlendamm standen drei Mehrfamilienhäuser, mit 21 Wohnungen, aus den 50er-Jahren. Diese entsprachen in punkto Energieeffizienz nicht mehr den heutigen Anforderungen wie auch dervWohnungszuschnitt und -ausstattung. Die Mitglieder vor Ort wurden bereits 2011 über die Neubauplanung informiert.

Mehr Parkplätze und große Außenanlagen



NL-Vorstand, Volker Skroblies: „Dank einer guten Kommunikation fanden wir für unsere Mitglieder der ersten 16 Wohnungen schnell ein neues Zuhause.“ Nach einer gründlichen Abwägung aller Optionen und Abstimmung mit der Verwaltung hat die Wohnungsgenossenschaft beschlossen, die zentrale Lage des Quartiers zu nutzen und komplett mit einem städtebaulichen Konzept zu überplanen. „Wir bauen für die Zukunft der Bürger unter Schonung weiterer Flächenressourcen“, sagt Volker Skroblies. Die geplanten Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen werden über einen Aufzug verfügen und weitestgehend schwellenfrei errichtet.
Weiterhin sollen neue Stellplätze, durch die Kombination oberirdischer Flächen und einer Tiefgarage, geschaffen werden, um die Parkplatzsituation im Ohlendamm zu entspannen. Durch die begrünten Tiefgaragen könnten die Außenanlagen ansprechend gestaltet werden.
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