Begegnung der Generationen

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Die Schülerinnen und Schüler der 11c vom Kopernikus Gymnasium mit den Senioren im Seniorendorf. Foto: cs

Kopernikus-Schüler trafen sich mit Bewohnern des Seniorendorfs

Bargteheide. Für das Projekt „Nachbarn in der Geschichte“, mit dem die Schüler der 11c auch an einem bundesweiten Wettbewerb teilnehmen, traf sich die Klasse mit vier Bewohnern des kürzlich eröffneten Seniorendorfes.
Thema waren die Erfahrungen der Nachkriegszeit. Die Erlebnisse der Zeitzeugen und ihre persönlichen Schicksale waren dabei nicht nur von großem informativem Wert. „Ich hätte nicht gedacht, dass mich das so berührt“, sprach nach dem zweistündigen Gespräch die Schülerin Romy aus, was viele dachten. „Ich glaube, wir brauchen alle erst einmal ein paar Tage, um das zu verarbeiten.“
Beeindruckt waren die Schüler vor allem von der Offenheit und dem Vertrauen, dass ihnen ihre Gesprächspartner entgegenbrachten. Trotz all der grausamen Erfahrungen, die diese als Kinder und Jugendlichen erfahren mussten, waren sich die Senioren einig: „Wir wurden unserer Jugend nicht beraubt“. Diese Aussage bewegte die Schüler besonders.

„Dies von Menschen zu hören, die viel Schlimmes erleben mussten, ließ uns nachdenken, über all die Möglichkeiten und Sicherheiten, die wir heute als vollkommen selbstverständlich ansehen“, so eine Teilnehmerin.
Die Oberstufenschüler des Geschichtsprofils hatten sich mit ihrer Lehrerin Susann Laatsch während einer Projektwoche vor den Herbstferien am Kopernikus Gymnasium intensiv auf die Begegnung vorbereitet und kamen mit vielen Fragen zur Flüchtlingsbewegung nach dem 2. Weltkrieg.
Für das Seniorendorf organisierte Beate Labs die Begegnung, die nach dem Willen beider Seiten der Auftakt für eine langfristige Zusammenarbeit sein soll. Diesen Wunsch formulierten auch die Schüler: „Wir hoffen, dass die Zusammenarbeit auch in Zukunft bestehen wird und sich so das Verständnis zwischen den Generationen verbessern kann“, meinte Christina, die auch noch einmal stellvertretend für die Klasse betonte: „Für die intensive Begegnung und für das Vertrauen sind wir sehr dankbar“. (cs)
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