Bernd Geisler ist Ehrenbürger von Trittau

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Bürgermeister Oliver Mesch (l.) mit Uwe Seeler (M.) und Bernd Geisler Foto: Pantelmann

Große Verleihungsfeier mit Uwe Seeler und 200 weiteren Gästen



Trittau Bernd Geisler ist ein politisches Urgestein mit sozialem Engagement und einem großen Freundeskreis, wie sich bei der Feier zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte zeigte. Mehr als 200 Gäste, darunter auch HSV-Idol Uwe Seeler, waren gekommen, um mit ihm dieses besondere Ereignis zu feiern.„Es ist eine hohe Ehre, mit der ich nicht gerechnet habe. Irgendwann habe ich aber gedacht, dass Trittau ja keinen lebenden Ehrenbürger mehr hat, deshalb bin ich es gerne“, sagte der 69-Jährige. Die Bürgervorsteherin Ulrike Lorenzen überreichte ihm den Ehrenbrief mit der Ehrenbürger-Ernennung. Auch wenn sie eine lange Liste von seinen Ehrenämtern verlas, vom wählbaren Bürger als Mitgestalter seiner Heimatgemeinde, seinen Eifer im Schulverband mit der vorausschauenden Erweiterung der Schulen mit der Mensa und dem Blauen Haus, dem Verschwisterungsvertrag mit Gadebusch bis hin zum „Eventmanager“, wenn es um Feste ging: „Es ist nicht möglich, alles zu erwähnen“, resümierte sie. Sie dankte für das Herausragende, was er für Trittau geleistet habe. „Ein Ehrenbürger, der es verdient, ein solcher zu sein und auf den die CDU sehr stolz ist. Du machst Politik für den Ort und die Bürger: Machen, organisieren und erledigen“, brachte es Michaela Dröge aus dem Vorstand auf den Punkt. Auch Altbürgermeister Walter Nussel, Vorsitzender der Trittauer Bürgerstiftung, betonte freudig, Bernd Geisler nicht nur im Vorstand zu haben, sondern schilderte bildhaft seinen Einsatz beim Unkrautzupfen. Weitere Grußworte kamen von Ulrich Howest (Bürgermeister Gadebusch), Arno Hinrichs (Leiter a.D. Mühlau-Schule), Norbert Brackmann (MdB), und auch Uwe Seeler trat mit Ex-Moderator Rainer Koppke für ein Interview mit dem Ehrenbürger auf die Bühne. Dieses stand nicht nur im Zeichen des Fußballs, die Frage nach dieser ehrenvollen Auszeichnung beantwortete Geisler bescheiden, dass er „ein bisschen was geleistet“ habe, und die Gemeinde ihm etwas zurückgeben möchte. „Das Schönste auf der Welt ist, immer stinknormal zu sein“, betonte Seeler. Das passt aus seiner, aber auch aus Geislers Sicht. „Ich bleibe unverändert Bernd Geisler, werde nicht abheben, auch wenn ich Ehrenbürger bin.“ Für den Abschluss des offiziellen Teils hatten sich die Fraktionen der Gemeindevertretung eine gelungene Überraschung einfallen lassen: Es öffnete sich der Bühnenvorhang, und die Trittauer Kultband „Bigolos“ spielte auf. (map)
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