Bester Auszubildender seines Fachs

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Jannik Hoffmann ist der beste Auszubildende zum Automobilkaufmann Deutschlands Foto: bm

Trittauer Lehrling siegt bei Leistungswettbewerb des Kfz-Handwerks

Trittau Der beste Auszubildende zum Automobilkaufmann kommt aus Trittau. Jannik Hoffmann wurde jetzt zum Bundessieger aus über 4000 Auszubildenden bundesweit gekürt. Seine Ausbildung beim Autohaus Riegel hat er beendet, bleibt dem Haus aber als Werkstudent noch enthalten. Seit Herbst studiert der 23-Jährige BWL in Lüneburg. „Seit ich denken kann, liebe ich Autos. In diesem Job kann ich dauernd über Autos sprechen, mit Leuten, die es auch sehr interessiert und ich mag den Kontakt zu den Kunden“, strahlt Jannik Hoffmann, wenn er über seinen Beruf erzählt. Zu seinen Aufgaben gehört die ganze Dispostion beim Autokauf, von der Terminvereinbarung bis zur Rechnungsstellung. Dabei fing sein Berufsweg etwas holperig an: Nach dem Abitur in Geesthacht, seinem Wohnort, begann er zunächst ein Studium der Fahrzeugtechnik in Wolfsburg. Das war aber viel zu theoretisch und bot nicht das, was angekündigt war. Er entschloss sich nach zwei Semestern, lieber eine Ausbildung zu absolvieren und begann im August 2013 beim Autohaus Riegel. „Wir haben gleich gemerkt, dass er ein Guter ist. Man musste nicht viel erklären, er hat die Abläufe gleich verstanden. Es war ein schönes Arbeiten mit ihm“, sagt Chefin Marlies Riegel.
Die Ausbildung konnte er auf zwei Jahre verkürzen. Zum Landessieger wurde er durch seine hervorragenden Schulleistungen mit einem Schnitt von 1,0. Der Bundeswettbewerb des Zentralverband des Deutschen KFZ-Handwerks in Bernau bei Berlin dauerte einen ganzen Tag. Verschiedene Aufgaben vom Kundengespräch bis zum Marketingkonzept waren zu bewältigen. „Das war anstrengend“, gibt Hoffmann zu. Am Ende war er stolz und glücklich, gewonnen zu ahben. Es gab reichlich Technik geschenkt, unter anderem ein Tablet und einen Bluetooth-Lautsprecher. Der Branche will der junge Mann nach Beendigung des Studiums treu bleiben. „Vielleicht gehe ich in den Vertrieb bei einem Hersteller oder wieder in die Beratung, das lasse ich mir noch offen“, so Hoffmann. (bm)
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