Brandschutz geklärt

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Bürgermeister Nussel zeigt das Fenster, das Fluchtweg sein soll

Lösung im Bürgerhaus gefunden

Trittau. Monatelang suchte die Gemeinde nach einem Unternehmen, das sich um die Brandschutzsanierung im Bürgerhaus kümmert. Nun kann das Projekt endlich umgesetzt werden. Neben feuerfesten Türen, rauchfesten Dichtungen und einer Rauchabsauganlage wird in der ersten Etage im Technikraum des Theaters ein zusätzlicher Fluchtweg eingebaut.
Hier sollen Gäste, die zum Beispiel die Aufführungen der Trittauer Laienspieler besuchen, im Notfall einen schnellen Ausstieg aus dem Gebäude bekommen. Um Kosten zu sparen, verzichtet die Gemeinde jedoch darauf, das Fenster gegen eine Tür zu ersetzen. Stattdessen soll dem Fenster eine Treppe vorgebaut werden, über die Personen im Brandfall zur Außenfluchttreppe, die sich außen an das Fenster anschließt, gelangen.

„Leider hat niemand an unsere meist älteren Theater-Besucher gedacht“, Hans-Peter Menk

Zwar freut sich Hans-Peter Menk, Geschäftsführer der Laienspieler, dass die Bauarbeiten nun beginnen und die Theatergruppe nun auch wieder Aufführungen inszenieren kann. Dennoch hat diese Bauvariante für den Trittauer einen schalen Beigeschmack.
„Leider hat niemand an unsere meist älteren Theater-Besucher gedacht“, sagt Menk. Er ist besorgt, dass so eine Treppe im Ernstfall für das Publikum, das im Durchschnitt 60 Jahre und älter ist, ein zusätzliches Hindernis darstellt.
Bürgermeister Nussel erklärt: „Laut Feuerwehr und Brandschutzfachleuten ist die Lösung mit dem Umbau des Fensters für den Notfall absolut ausreichend.“ Eine andere Variante könne man sich angesichts der schwierigen Haushaltslage nicht leisten. (fnf)
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