Bürgermeister ruft zur Wahl auf

Anzeige
In seiner Ansprache bilanzierte Bürgermeister Nussel das vergangene Jahr und stellte neue Projekte vor

Beim Neujahrsempfang Trittau sprach Walter Nussel über seine Nachfolge

Von Michael Sakrzewski
Trittau. Bevor Bürgermeister Walter Nussel die 120 Gäste beim traditionellen Neujahrsempfang im großen Saal des Rathauses begrüßte, musizierten die Jungen und Mädchen der Musikschule Concertino unter der Leitung von Christiane Juhnke. Zahlreiche Politiker wie Landrat Klaus Plöger, Kreispräsident Hans-Werner Harmuth, der Bürgermeister der Partnerstadt Gadebusch Ulrich Howest, die SPD-Fraktionsvorsitzende Claudia Ludwig und der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Tobias Koch waren gekommen. Auch Landtagsabgeordneter Tobias von Pein (SPD), der frühere Bundestagsabgeordnete Uwe Looft und der Vorsitzende und Fraktionssprecher der Bürgergemeinschaft Trittau, Michael Amann waren da.

Neuer Bürgermeister wird gewählt

Bürgervorsteherin Marion Schiefer begrüßte die Gäste als erste Rednerin mit den Worten: „Trittau ist ein lebendiger Ort, ich freue mich über alle Bürger, die heute hier sind und die sich für unsere Stadt interessieren. Vielen Dank, dass Sie da sind.“
Bürgermeister Walter Nussel, der im Sommer in den Ruhestand geht, wünschte allen Anwesenden ein gutes neues Jahr und fügte hinzu: „Ich stehe hier zum letzten Mal als Bürgermeister beim Neujahrsempfang, aber für Abschied ist es noch zu früh. Herzlichen Dank an alle Gemeindevertreter für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.“
Am 25. Mai steht die Wahl zum Europaparlament an und Trittau wählt einen neuen Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin. „Gehen Sie zur Wahl“, empfahl Nussel allen Bürgern. Sollte im ersten Wahlgang kein Kandidat eine Mehrheit erhalten, so wird es am 15. Juni 2014 zu einer Stichwahl kommen.
Walter Nussel bilanzierte Projekte des vergangenen Jahres wie Straßenbaumaßnahmen oder die Erschließung von neuen Wohn- und Gewerbeflächen (unter anderem im Ziegelbergweg). Ein wenig enttäuscht äußerte er sich über das Land Schleswig-Holstein und forderte, doch mehr den „Schienenfernen Bereich“ wie Trittau und damit den Nahverkehr zu fördern.
Für kommendes Jahr ist es Nussel ein besonderes Anliegen, das neue Ärztehaus in der Poststraße zu realisieren. Auch den Umgang mit Asylbewerbern aus Syrien, die in der Gemeinde eine zweite Heimat finden werden, wünscht er sich zu intensivieren.
Aus diesem Grund schlug Nussel vor einen „Freundeskreis Asylbewerber“ zu gründen. Besonders lobte der zukünftige Pensionär die vielen Ehrenamtlichen Trittaus und machte allen Helfern Mut, weiter zu machen und sich an der im Frühjahr in Trittau stattfindenden Ehrenamtsmesse zu beteiligen. Nach Ende des offiziellen Teils plauderte Walter Nussel auch über private Ziele und Wünsche.

Nussels private Wünsche

„Ich wünsche meiner Nachfolgerin oder meinem Nachfolger sehr viel Weitsicht und rate „über den Tellerrand“ zu schauen und einen guten Umgang mit den Nachbarschaftsgemeinden und dem Umland zu pflegen.
Privat beginnt für Walter Nussel in Kürze eine ganz besondere Zeit: „Ich werde zum ersten Mal Opa. Das wird spannend“, sagte Walter Nussel.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige