Das ist ihr Traumjob

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Kathrin Krause-Reimann ist eine engagierte Klassenlehrerin, den Schülern der Klasse 9b macht der Unterricht mit ihre viel Spaß.Foto: fp

Kathrin Krause-Reimann ist seit 25 Jahren Lehrerin

Von Frauke Pöhlsen
Trittau. Schwungvoll öffnet Kathrin Krause-Reimann die Tür und betritt mit fröhlichem „Bonjour!“ den Klassenraum der 9b an der Hahnheide-Schule.
Die 25 Schüler begrüßen ihre Klassenlehrerin und der Französisch-Unterricht beginnt mit den Hausaufgaben. Kathrin Krause-Reimann unterrichtet Deutsch und Französisch, seit 25 Jahren. Dabei wollte die aus einem Lehrerhaushalt in Bad Segeberg stammende Frau ursprünglich Übersetzerin werden und studierte nach ihrem Abi Germanistik und Romanistik.
„Durch Zufall besuchte ich Freunde an der Pädagogischen Hochschule und war so begeistert, dass ich im vierten Semester da hin wechselte“, sagt sich Kathrin Krause-Reimann. „So landete ich in meinem Traumberuf, den ich ursprünglich nicht in Erwägung zog, da es meiner Studienzeit zu viele Lehrer gab.“
Aus diesem Grund saß die frischgebackene Lehrerin 1988 nach ihrem Studium erst einmal an der Kasse eines Supermarktes. Kurz darauf nahm sie eine Arbeit am Amtsgericht in Bad Segeberg an. „Von 1989 bis 1991 konnte ich ein Referendariat in Bad Segeberg machen“, erzählt Kathrin Krause-Reimann begeistert. „Das war eine ganz tolle Zeit mit sehr guten Mentoren. Ich lernte viel.
Bereits 1991 erhielt ich eine Stelle an der Hahnheide-Schule an und unterrichtete die Fächer Deutsch und Französisch. Zeitweise kamen auch einige Stunden Religion oder Kunst dazu.“
Die ersten neun Jahre war die Lehrerin mit Zeitverträgen angestellt. Vier Jahr setzte die dreifache Mutter zur Betreuung ihrer Kinder aus und unterrichtete ab 2001 wieder. „Noch während meines Erziehungsurlaubes erfolgte die Verbeamtung auf Probe“, erzählt sie. „Darüber war ich sehr glücklich.“
Die engagierte Lehrerin gestaltete von Beginn an mit großer Begeisterung den Frankreichaustausch an ihrer Schule mit.
„Im Lehrerberuf stellen wir uns täglich neuen Herausforderungen“. sagt sie.
„Auf unserer letzten Klassenfahrt in den Bayrischen Wald probierte ich erstmals Wasserski, erklomm schwindelerregende Höhen im Klettergarten und versuchte beim Skaten mit meinen Schülern mitzuhalten.“ Kein Wunder also, das ihr der Job selbst nach 25 Jahren immer noch viel Spaß und Freude bereitet. (fp)
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