Die Krise meistern

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Ulrike Lorenzen, Bürgervorsteherin der Gemeinde Trittau Foto: bm

Politiker sprachen über Flüchtlinge

Trittau Die Bürgervorsteher aus Stormarn haben sich vergangene Woche in Trittau über die Flüchtlingssituation in ihren Gemeinden ausgetauscht. Laut Ulrike Lorenzen, Trittaus Bürgervorsteherin, war die Betreuung der Flüchtlinge und die Beschulung Schwerpunkthemen der Sitzung. „Wir haben festgestellt, dass die Unterbringung der Flüchtlinge ganz unterschiedlich funktioniert. Die meisten setzen auf dezentrale Beherbergung, soweit möglich“, berichtet Lorenzen.
Eine weitere Gemeinsamkeit ist die große Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer, auf die nicht verzichtet werden kann. Alle Gemeinden haben mit der Unkalkulierbarkeit der Zuweisungen zu kämpfen. Es sei schwierig, entsprechend viel Wohnraum zu beschaffen.
Zu dem anderen Thema stellte die Schulverbandsvorsitzende Ute Agatz den Schulverband vor, in dem 15 Gemeinden organisiert sind. Ärgerniss hier sind die Gemeinden, die Schüler in Einrichtungen des Schulverbands schicken, aber nicht Mitglied sind. 530 Schüler sind aus Gemeinden, die nicht dem Schulverband angehören. Pro Schüler und Jahr müssen die Gemeinden nur 250 Euro bezahlen.„Durch die hohen Kosten für Baumaßnahmen wird der Haushalt der Schulverbandes stark belastet“, so Lorenzen. Die Gebühren für die Gastschüler können aber wegen des Schulgesetzes nicht so einfach angehoben werden. Lorenzen hofft, gemeinsam mit anderen Gemeinden beim Land ein offenes Ohr für eine Gesetzesänderung zu erreichen. Auch die Beschleunigung der Asylverfahren kann nur gemeinsam erreicht werden. (bm)
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