„Die Neue wird viel Neues bringen“

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Pastorin Dr. Christina Duncker ist die neue Pastorin der evangelischen Kirchengemeinde. Foto: rh

Dr. Christina Duncker tritt in Reinfeld die Nachfolge von Pastor Tockhorn an

Reinfeld. Die Karpfenstadt hat eine neue Pastorin. Dr. Christina Duncker tritt die Nachfolge von Pastor Richard Tockhorn an, der 18 Jahre lang in Reinfeld tätig war.
Ganz bewusst hat sich die 38-Jährige für Reinfeld entschieden – wegen der offenen, modernen, herzlichen und offenen Gemeinde einerseits, wegen des geschichtsträchtigen Ortes andererseits. Denn die Theologin interessiert sich nicht nur für die Sorgen und Nöte der Menschen, sondern auch für die Spuren, die die Geschichte hinterlassen hat. Die neue Pastorin besetzt eine volle Stelle und wird die nächste Zeit vor allem damit verbringen, ihre neue Gemeinde kennen zu lernen. Das wird sicherlich einige Zeit in Anspruch nehmen, ist sie sich sicher.
Im Gemeindebrief hat sie sich bereits der Kirchengemeinde vorgestellt: „Die Neue wird viel Neues bringen“ steht dort. Aber es solle ein Neues sein, dass sie gemeinsam mit der Gemeinde schaffe, betont sie. Jede Gemeinde sei anders, jeder Ort habe seine Traditionen. Wichtig ist der gebürtigen Hamburgerin die Nähe zu den Gemeindemitgliedern. Besonders positiv findet sie es, dass in Reinfeld jetzt auch eine Pastorin als Ansprechpartnerin tätig ist. Christina Duncker studierte an der kirchlichen Hochschule in Bethel, wechselte nach Heidelberg, machte in Hamburg Examen und promovierte in Bethel. Ihr Vikariat absolvierte sie auf Föhr, ging dann nach Blankenese und war die letzten vier Jahre in Harksheide tätig. Sie ist in Wandsbek geboren.
Schwerpunkt ihrer Arbeit wird der evangelische Kindergarten sein – Neuland für die gebürtige Hamburgerin. Auch die Jugendarbeit, die sie mit Diakonin Kerstin Frerichs leiten wird, liegt Christina Duncker sehr am Herzen. Reichlich Erfahrung in der Konfirmandenarbeit bringt sie mit. Und sie versteht es, die jungen Menschen mit ihren Erzählungen mitzureißen und für den Glauben zu begeistern. Mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen, ihnen Gottesdienstordnung und Bibel erklären, den Glauben nahe bringen, miteinander lernen und diskutieren, den Jugendlichen Stärke und Selbstbewusstsein vermitteln, sie in ihrer Meinungsfindung unterstützen und sie ernst nehmen - Das sind ihre Ziele. Gespannt ist sie auf das Reinfelder Modell des einjährigen Konfirmandenunterrichts und natürlich auf die Konfirmandenfahrt an die Müritz. Auch das Abhalten der Gottesdienste macht der Theologin viel Freude. Jeder predige anders. Sie hofft, dass ihre Form der Predigt die Menschen erreicht und berührt.
Wohnen wird sie in einer Wohnung des Gemeindehauses. Das Eichberg-Pastorat kann zurzeit aus Kostengründen nicht saniert werden. „Da ich bei mir nicht so viel Platz habe, werde ich die Menschen zu Hause besuchen“, sagt die Pastorin. (rh)
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