Die Welt unter dem Mikroskop

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Heinz Peper, Umweltpädagoge vom Nabu, mit dem Fuchs-Mobil. Ein ausgestopfter Fuchs gab dem Fahrzeug den Namen.Fotos: Pöhlsen

Teichexkursion mit dem Naturschutzbund

Großensee. 20 Kinder ab sechs Jahren in Gummistiefeln und langen Hosen wuseln am Ufer eines kleinen Teiches in Nähe der Großensee. „Gerade hat es aufgehört zu regnen“, meint Ursula Ruhfat-Iwan. Die Gemeindevertreterin aus Großensee hat die Teichexkursion organisiert. Heinz Peper, Umweltpädagoge vom Nabuführt die Exkursion durch.
Teresa aus Schönberg zeigt stolz ihre kleinen Fische, die sie im Teich gefangen hat. Die Fische sind gerade geschlüpft und höchstens vier Millimeter groß. „Unter dem Mikroskop habe ich die Wirbelsäule und das Herz gesehen“, sagt Teresa beeindruckt. Zwei Jungen sind mit ihren Keschern am Uferrand des Teichs und versuchen kleine Tierchen und Insekten zu fangen. Um das Mikroskop drängeln sich acht Kinder. Alle wollen die kleinen Tierchen beobachten, die unter der Linse des Mikroskops zum Wassermonster werden. Die Natur lässt sich schon vor der eigenen Haustür erleben. Heinz Peper hat in dem Fuchs-Mobil Kescher, Stereolupen, Laborgeräte und vieles mehr zum Experimentieren und zu beobachten. Kleingetier und Wasserpflanzen können bestimmt, Chemische Wasseruntersuchungen gemacht oder Bodenproben analysiert werden. Joy und Sabrina aus Großensee kommen mit ihrem Fang. Die beiden Elfjährigen sind mit Begeisterung bei der Sache. In dem Wasserbehälter schwimmen klitzekleine Teilchen, die Heinz Peper gleich unter das Mikroskop legt. Es handelt sich um Mückenlarven. „Es sind heute wenig Mückenlarven aus dem Wasser geholt worden“, sagt der Umweltpädagoge. „Da es sich um einen Fischteich handelt, sind viele bereits von den Fischen gefressen worden.“ (fp)
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