Eco-Fahrtraining beim Kreis

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Die Außendienstmitarbeiter des Kreises absolvierten kürzlich ein Eco-Fahrttraining, mit dabei auch Landrat Klaus Plöger. Foto: pi
Stormarn. Klimaschutz wird großgeschrieben beim Kreis Stormarn, auch in den eigenen Reihen. Deshalb gibt es vom Fachbereich Bau, Umwelt und Verkehr zur Zeit ein Eco-Fahrtraining für die Außendienstmitarbeiter des Kreises.
Hintergrund dieses Projektes ist das Klimaschutz-Programm des Kreises, das die kurzfristige Umsetzung eines solchen Eco-Fahrtrainings für den Außendienst vorgibt. Der Kreis hat in den unterschiedlichsten Lebensbereichen Aufgaben, die der Außendienst auch weit ab von Bahn- und Busanbindungen wahrnimmt, z.B. beim Brandschutz, den sozialen Diensten, der Eingliederungshilfe, den ärztlichen Diensten und beim Natur-, Wasser- und Bodenschutz. Damit kommen insgesamt viele Kilometer zusammen im kleinteiligen Bereich des Kreises, so dass es sich besonders lohnt, auch hier möglichst sparsam und klimaschützend zu fahren.
„Vor über zehn Jahren waren wir in Schleswig-Holstein die Vorreiter mit einer solchen Schulung für den Außendienst. Heute wollen wir das mit der neuen Motoren- und Steuerungstechnik und mit vielen neuen Gesichtern im Außendienst auffrischen.“, sagt Landrat Plöger.
Die Einsparungen aus den ersten Tagen können sich sehen lassen: Zwischen 15 und 30 Prozent des üblichen Verbrauchs mit diesem Fahrzeug wurden eingespart, je nach persönlichem Fahrstil. Mancher wird alles wohl auch erst nach einer Eingewöhnungszeit umsetzen können. Aber die ein bis zwei Liter Kraftstoff-Einsparung pro 100 Kilometer, sind schon ein Anreiz, sich umzugewöhnen.
Nach dem Fahrtraining im jahr 2000/2001 hatten die Trainingsteilnehmer auch langfristig gespart, zwar weniger als im direkten Training, aber im Durchschnitt immerhin rund einen Liter pro 100 Kilometer. Auch bei dem Training 2012 geht der Klimaschutz von einem langfristigen Spareffekt aus, der vielleicht bei zehn Prozent liegen könnte.
„Vorrausschauendes Fahren, immer genügend hoher Reifendruck, keine unnötige Beladung, hohe Gänge fahren und öfter mal die Motorbremse nutzen oder im Leerlauf ausrollen lassen: Das sind auch für den Privatmenschen gute Tipps, um beim Autofahren Sprit und Klimagase zu sparen.“, so Isa Reher, Klimaschutz-Managerin beim Kreis. „Aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, an den Klimaschutz zu denken beim Thema Mobilität.“
Die Fahrt zum Brötchen-Holen ist bestimmt oft viel schöner und gesünder mit dem Rad. Kitas und Schulen können mit der Kindermeilenkampagne Klimaschutz in der Mobilität mit einer Aktionswoche testen - mit viel fachlicher Unterstützung und Stickeralben für die Kinder.
Pendler finden im Pendlerportal: www.stormarn.pendlerportal.de Mitfahrgelegenheiten. Bahn und Bus bieten Monatskarten, die oft billiger sind, als nur die Spritkosten fürs Auto.
Städte und Gemeinden können mit dem „Stadtradeln“ in einem Aktionszeitraum von drei Wochen zusammen mit Vereinen, Schulen, Unternehmen und Politik und natürlich den Rad fahrenden Bürgern für eine fahrradfreundliche und moderne Kommune und Region und „sanfte Mobilität“ vor Ort werben. Das Stadtmarketing in Bad Oldesloe hat das zum Beispiel im letzten Jahr erfolgreich umgesetzt.
Klimaschutz und Mobilität, da kann man viel tun, aber da sollte auch noch viel passieren. Nicht nur wegen der hohen Spritpreise. Für Fragen zum Thema erreichen Sie Isa Reher, die Klimaschutz-Managerin beim Kreis unter
Tel.: 04531-160-637. (pi)
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