Ein Hit: Die Shoppingnacht in Ahrensburg

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Einkaufen und flanieren im Schein des blauen Rathauses Foto: Fischer

Besuchermagnet „Blue Night“ soll wiederholt und verbessert werden

Ahrensburg Mit der ersten Blue Night haben Ahrensburger Geschäftsleute die lange Shoppingnacht neu belebt. Das kam bei den Besuchern gut an. Es soll eine Fortsetzung geben. „Ich bin mir sicher, dass die Blue Night eine Zukunft hat und auch als Event gesehen wird“, sagt Görz Westphal vom Ahrensburger Stadtforum. Das Konzept langer Öffnungszeiten an einem Abend im Jahr ist nicht neu, die Umsetzung allerdings schon. Blaue Strahler vor den Geschäften sollten zeigen, wo eingekauft werden konnte. Außerdem kümmerten sich die Organisatoren um ein kulturelles Rahmenprogramm. Im Foyer des CCA präsentierten sich Vereine mit Ständen und Vorführungen. Am Rondeel um den kleinen Weihnachtsmarkt tummelten sich Solokünstler aller Richtungen – auch zur Freude der Kinder. Im Rathaus gab es einen kleinen Adventsmarkt. Für ein einheitliches Bild sollte das blaue Licht sorgen.

Besucher begeistert


„Das war wirklich super, was Ahrensburg hier auf die Beine gestellt hat“, sagte Ulfert Meiners, der mit seiner Frau Kerstin und den Kindern Julius und Linnart die erste lange Einkaufsnacht besuchte. Es ist aus Sicht der Familie schön, dass die Einzelhändler etwas machen, um die Menschen in die Innenstadt zu bringen. „Für die Kinder war hier viel dabei“, sagte Kerstin Meiners. Gut sei auch, dass fast alle Künstler aus der Gegend kämen. Das Ahrensburger Paar wäre bei einer Neuauflage wieder dabei.

Schaufensterkonzert mit Axel Zwingenberger


Einen Höhepunkt gab es in der Rathausstraße. Was der Feuerjongleur für die Kinder war, war Axel Zwingenberger für das ältere Publikum. Der bekannte Pianist spielte mehr als zwei Stunden lang hinter einer Schaufensterscheibe, an der sich Erwachsene buchstäblich die Nasen platt drückten. Organisiert wurde das ungewöhnliche Konzert von dem Onlinesender AhrensburgTV. „Um einen Wiedererkennungswert und eine optische Nachvollziehbarkeit herzustellen, ist die Wahl auf eine einzige Farbe gefallen“, sagt Antje Karstens vom Stadtforum. Das kühle Blau sollte sich von der bunten Weihnachtsbeleuchtung abheben. Doch von einigen Ausnahmen abgesehen überlagerten herkömmliche Beleuchtungen der Geschäfte die blau angestrahlten Fassaden. Für Antje Karstens nicht weiter schlimm: „Die Einzelhändler müssen natürlich auch erst mal ausprobieren, wie das blaue Licht wirkt, es war das erste Mal und wir lernen dazu.“ Richtig gut zur Geltung kam das Lichtkonzept vor allem in der Rathausstraße und an den abseits vom Lichtertrubel gelegenen Gebäuden wie dem Rathaus und dem Ahrensburger Schloss. (fnf)
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