Ein Quell des Wohlbefindens

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Der Ahrensburger Markus Sakautzky ist Feng-Shui-Meister und legte seinen Garten nach Feng Shui-Prinzipien mit heimischen Gewächsen an. Foto: Frauke Pöhlsen

Mit Feng Shui den Garten gestalten

Ahrensburg. Durch ein großes, einladendes Tor aus Bambus gelangt der Besucher auf das Grundstück des Feng-Shui-Meisters Markus Sakautzky. Ein breiter, sanft geschwungener Weg führt zum Haus. Den eindrucksvollen Garten rund um das Gebäude legte Sakautzky nach Feng-Shui-Prinzipien mit heimischen Pflanzen, Sträuchern und Gehölzen an.
Das Gelände zählt zu einem der 266 Gärten, die während der Aktion „Offener Garten“ in Norddeutschland im Juni besichtigt werden konnten. Feng Shui fasziniert immer mehr Menschen. Ziel der Lehre ist es, die positiven Energien, das Chi, frei fließen zu lassen. Erreicht wird das zum Beispiel durch sanft geschwungene Wege. Die Belohnung für einen perfekt in Feng Shui gestalteten Garten sollen Gesundheit, Glück und Wohlstand sein.
„Im Mittelpunkt dieser Lehre stehen Yin und Yang“, sagt Markus Sakautzky, der seinen Garten auch für die Ausbildung von Feng-Shui-Schülern einsetzt. Der vordere Teil vor dem Haus bildet den aktiven Teil, das Yang. Dies steht für Karriere, Kinder, Aktivität, Beruf und Geld.
Das Gegenstück, das Ying, ist der passive Teil, der im hinteren Garten zu finden ist. Dort strahlt der Garten Ruhe aus und steht für Gesundheit, Familie und Stabilität.
Der Ahrensburger beschäftigt sich seit dem Jahr 2000 intensiv mit der Lehre des Feng Shui und ist seit 2008 Meister. Traditionelles Feng Shui stützt sich auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse, Landschaftsbeobachtungen und Tiefenpsychologie.
Mit Hilfe der fünf Elemente, Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser, können Gartenbereiche besonders betont werden. Klares, fließendes Wasser ist im Feng Shui ein Symbol für Wohlstand. Wird in einem vorher ermittelten Bereich des Gartens also ein kleiner Springbrunnen oder ein Wasserspiel angelegt unterstützt das den Wohlstand.
Heimische Sträucher und Büsche machen den Garten des Ahrensburger im hinteren Bereich dicht. Dort lässt sich die Energie sammeln. Eine Buddhafigur steht schützend auf einem Podest und fängt den Blick des Betrachters.
„Der Buddha ist für mich ein besonderes Symbol“, sagt der Feng-Shui-Meister. „Wichtig ist der richtige Punkt im Garten, an welchem das Symbol platziert wird, um seinen Besitzer zu beschützen.“ Dieser wird individuell berechnet.
Ein Blick in den Garten von Markus Sakautzky gibt vielfältige Beispiele. Wie die Wohnung hat auch der Garten und sein Erscheinungsbild viel mit dem Wohlbefinden zu tun. Es ist wichtig, den Garten nicht zu überladen, fließende Übergänge zu schaffen und ihm durch Pflanzen eine Struktur zu geben Fühlt sich der Besitzer in seinem Garten wohl, fließen die positiven Energien von allein. (fp)
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