Energie als großes Thema

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Kämmerer Joachim Teschke (l.) und Bürgermeister Dr. Henning Görtz.Foto: cs

Bürgerwindpark und Stadtwerke werden auf der nächsten Stadtvertretersitzung besprochen

Bargteheide. Energie ist das große Thema auf der nächsten Stadtvertretersitzung am Donnerstag, 31. Januar, 19 Uhr, im Stadthaus. Ein wichtiger Punkt ist die Gründung der Stadtwerke. Damit will die Stadt die Voraussetzung schaffen, die Ausschreibung der Energienetze, die noch bis 2014 von der Schleswig-Holstein Netz AG betrieben werden, für sich zu entscheiden. Nur mit eigenen Stadtwerken besteht überhaupt die Möglichkeit, einmal selbst Betreiber zu werden.
„In welcher Form ist dabei noch offen“, so Bürgermeister Dr. Henning Görtz.
Es gäbe verschiedene Möglichkeiten: Die Netze verpachten, die Energie aus eigener Hand zu vertreiben oder auch als Energieerzeuger Strom ins Netz zu speichern. Denkbar in Form von Solarenergie, einem Blockheizkraftwerk oder eben auch Windrädern. Weiterer Punkt auf der Tagesordnung soll der Bürgerwindpark sein, der allerdings nicht öffentlich verhandelt wird. Zwischen den fünf Grundeigentümern und der Kommune soll ein städtebaulicher Vertrag geschlossen werden.
Auf dem gut 21 Hektar großen Gelände in der Feldmark zwischen Jersbek und Bargteheide, am Glindfelder Weg, könne dann ein sogenannter Bürgerwindpark entstehen. „Aber nur dann, wenn wirklich alle Voraussetzungen dafür erfüllt sind und den zulässigen Richtlinien entsprechen“, betont Stadtkämmerer Joachim Teschke. „Dies bedarf noch der Klärung.“ Eine Bürgerwindparkgesellschaft könne dann aus der Stadt, den Grundeigentümern und Bürgern aus Bargteheider und Kleinhansdorf bestehen.
Klimaschutz-Manager
Auch die Gelder für den beantragten Klimaschutz-Manager sind vom Land bewilligt worden. Einer Ausschreibung der Stelle steht nichts mehr im Wege. Die halbe Stelle ist zunächst für drei Jahre befristet. Von den 100.000 Euro Gesamtkosten werden
65 Prozent bezuschusst, die restliche Summe zahlt die Stadt.
Der Klimaschutz-Manager soll das Klimaschutzkonzept begleiten und mögliche Maßnahmen und Fördergelder beantragen. „Ein breiter Strauß an Maßnahmen ist denkbar“, so Teschke. Eine Datenbank für kommunale Liegenschaften, um zu sehen, wo Energie einzusparen ist, wäre möglich. Die Verbesserung des Radwegenetzes aber auch die Sanierung von technischen Anlagen zum Beispiel im Kleinen Theater ist denkbar . Nach einer erfolgreichen Premiere im vergangenen jahr sind auch die Projekte „Stadtradeln“ und „Der Tag der erneuerbaren Energien“ für 2013 wieder geplant. (cs)
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