Enno Glantz nimmt jede Hürde

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Mehr als 1.000 Zuschauer verfolgten das S-Springen

Zum 70. baute sich der Erdbeerkönig einen Turnierplatz

Delingsdorf. Enno Glantz hat einen Wunsch. „Der Erdbeer-Cup soll zum festen Termin des Reitsports werden“, sagte der 70-jährige Chef des Erdbeerhofs nach der gelungenen Premiere des mit 6.000 Euro dotierten S-Springens auf dem neuen Turnierplatz. Es siegte Mathilda Karlsson (Grönwohld) auf Lancetti.
Die 30 Aktiven und mehr als 1.000 Zuschauer waren begeistert. Was Enno hier auf die Beine gestellt hat, ist super“, so Peter Heitmann, Chef des benachbarten Trabergestüts. „Vor zwei Monaten war hier noch eine große Baustelle.“ Ähnlich äußerten sich auch die ehemaligen Springreit-Größen Peter Luther (75, Derbysieger 1980 mit Livius) und Achaz von Buchwaldt (69, Derbysieger 1982 mit Wendy, 1996 mit Lausbub). „Eine tolle Atmosphäre ist das hier. Sport und Geselligkeit passen gut zusammen. Es gibt nichts Vergleichbares in Norddeutschland“, sagte Achaz von Buchwald. Peter Luther verteilte Komplimente: „Ich glaube, Enno hat in seiner Zeit als Amateurreiter mehr Siege als ich errungen.“ Darüber konnte Glantz nur lächeln.
Manchmal jedoch denkt der Landwirt („Erdbeeren und Pferde sind mein Leben“) an alte Zeiten zurück. „Mein Lieblingspferd hieß Hanko“, erzählt er. „Mit ihm habe ich zweimal ein Rekordspringen gewonnen. Da ging es nur über ein Hindernis und um eine Höhe von 2,10 Meter. Diese Hürde hat der Wallach glatt gemeistert.
(Text und Fotos: jae)
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