Entschlammung wohl erst 2014

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Der Schlossteich neben dem schönen Ahrensburger Schloss wächst immer weiter zu, nur eine Entschlammung kann Abhilfe schaffen Foto: hs

Gutachten für Schlossteich- und graben verzögert sich / Mittelvergabe im Sommer

Ahrensburg. Es kommt Bewegung in die Pläne zur Entschlammung des Schlossteiches und des Schlossgrabens. Die Verwaltung der Stadt Ahrensburg strebt an, die Entschlammung noch in diesem Jahr zu realisieren. Aus diesem Grund hat sie für die kommende Sitzung des Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss eine Beschlussvorlage eingereicht, die vorsieht, für die Planung der Entschlammung einen Teilbetrag in der Höhe von 35.000 Euro zu entsperren.
Die Stadtverordneten hatten bei dem Beschluss des Haushalts der Schlossstadt Anfang des Jahres für die Entschlammung des Schlossteiches und des Schlossgrabens insgesamt 655.000 Euro mit einem Sperrvermerk bereitgestellt. Die Mittel sollten aber erst freigegeben werden, wenn ein wasserwirtschaftliches Gutachten, eine Machbarkeitsstudie, vorliegt. Doch bereits jetzt hat die Verwaltung bei der Planung mit einer Verzögerung zu kämpfen. Ursprünglich hatte das Gutachten bereits Ende März vorliegen sollen, doch da die Vergabe durch den Gewässerpflegeverband erst Ende März erfolgt ist, wird es voraussichtlich erst Ende Juni vorliegen.
Machbarkeitsstudie
Die Machbarkeitsstudie soll die Integration des Schlossgrabens in das Gewässersystem Aue untersuchen. Der Schlossgraben soll mit dem Flusslauf der Aue verbunden werden, damit das Wasser künftig nicht mehr im Schlossgraben steht und dieser wieder verschlammt. Zuvor muss aber die die Entschlammung von Schlossgraben und Schlossteich durchgeführt werden. Nach der Entschlammung und der Integration des Schlossgrabens in das Gewässersystem Aue würde sich der Gewässerpflegeverband Ammersbek-Hunnau um die Pflege des Grabens kümmern. „Das Gutachten zeigt, ob eine Umlenkung möglich ist und unter welchen Bedingungen diese realisiert werden kann“, erklärt Petra Haebenbrock-Sommer, zuständig für das Kulturmanagement in der Verwaltung der Stadt Ahrensburg.
Die Entschlammung könne aber laut Gewässerpflegeverband nur im Herbst erfolgen und vorab müsse eine Voruntersuchung durchgeführt werden, so Petra Haebenbrock-Sommer. „Die Voruntersuchung ist die Grundlage für die Ausschreibung der Entschlammung. Die Ingenieure müssen Stichproben nehmen und Messungen durchführen“, erklärt sie. Für die Planung und die Vorarbeiten zur Vorbereitung der Vergabe sind zirka 35.000 Euro erforderlich. Der Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss, der für die Freigabe der Mittel zuständig ist, tagt voraussichtlich erst wieder im August. „Das ist zu spät im Jahr, die Entschlammung müsste dann auf das um ein Jahr auf den nächsten Herbst verschoben werden“, so Petra Haebenbrock-Sommer. (hs)
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