Enttäuschendes Rennen

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Rennstallbesitzerin Marion Jauß mit einem ihrer Pferde

Marion Jauß‘ Pferde konnten in Bahrenfeld nicht punkten

Neritz. Sie hatte sich, wie immer vor großen Renntagen, über die Geschäftsstelle des Hamburger Trabzentrums in Bahrenfeld einen Tisch auf der Tribüne reservieren lassen. Marion Jauß, die erfolgreiche Rennstallbesitzerin und Traberzüchterin aus Neritz bei Bad Oldesloe, wollte beim Großen Preis von Deutschland (11. bis 13. Oktober) nicht fehlen. Doch dann kam ein wichtiger Termin dazwischen.
Die mehrfache Gewinnerin des Besitzer-Championats, die in ihrer aktiven Laufbahn als Amateurfahrerin insgesamt 1614 Siege im Sulky errang, so viele wie weltweit keine andere Frau, wäre sicherlich enttäuscht gewesen.
Ihre Traber, die am Sonntag an den Start kamen und von Roland Hülskath gefahren wurden, konnten sich nicht im Vorderfeld platzieren. Der vierjährige Hengst Baltimore As wurde im Hamburg-Cup Fünfter, die vierjährige Stute Enigma erreichte im Entlastungsrennen zum „Großen Preis von Deutschland“ das Ziel weit hinten. Vor zwölf Jahren, nach einem schweren Sturz auf der Rennbahn, hat Marion Jauß, deren Pferde im Laufe der Jahre Millionen verdienten, ihre Rennkarriere beendet. Seitdem konzentriert sie sich auf die Zucht von schnellen Trabern. Die jungen Vierbeiner werden bei ihr auf den Rennbetrieb vorbereitet, die „Rentner“ erhalten hier ihr Gnadenbrot. Das Gelände hat einst dem berühmten Komponisten Bert Kaempfert gehört. (jae)
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