Ergebnisse eines Jahres

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A U S B I L D U N G 1999 - 2007 Hochschule für bildende Künste Hamburg, Studiengang Freie Kunst // Diplom mit Auszeichnung 2002 - 2005 Dieter Roth Academy, Diplom bei Beat Keusch in Basel 1999 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Studiengang Maschinenbau und Produktion

Stipendiatin Casandra Popescu lädt ab 26. April zur Abschlussausstellung ein

Michael Sakrzewski
Trittau. Vom 26. April bis
23. Mai wird in der Wassermühle eine vielfältige Ausstellung gezeigt. Die Künstlerin Casandra Popescu, Stipendiatin der Trittauer Wassermühle, zeigt unter dem Titel „Neue, neuere und bisher ungezeigte Arbeiten“, ihre sehenswerten Werke. Die Eröffnung der Abschlussausstellung findet am Sonnabend, 26. April um 16 Uhr in der Galerie der Wassermühle statt.
Die gebürtige Rumänin erhielt das jährlich ausgeschriebene Stipendium der Sparkasse Holstein und nutzte die Zeit seit vergangenen Mai, um ihren künstlerischen Ansatz der Grundlagenforschung weiterzuentwickeln. Entstanden sind Zeichnungen, Bilder, Fotografien, Papierarbeiten und Objekte. Casandra Popescu, die ihr Studium an der Hochschule für bildende Künste mit Auszeichnung bestanden hat, hinterfragt das, was im Betrachten “der Kunst“ als selbstverständlich vorausgesetzt wird. Es erstaunt, mit welcher Leichtigkeit sie Gegensätzliches zusammenführt, sowohl in ihren Äußerungen als auch in ihrer Arbeit.
„Die Sprache ist meine große Inspirationsquelle“, erklärt die ‚sprachbildende’ Künstlerin: „Ich höre sie nicht nur, ich sehe sie auch“. Casandra Popescu, die viele Gedichte geschrieben hat, wollte eigentlich Schriftstellerin werden. Sprache und Sprachdenken ist in ihrer Kunst wichtig – sie bringt Gegensätzlichkeiten zusammen. Sie lässt die zum Teil auf Leinwand gefertigten Objekte und Malereien, mit skulpturalen Einlassungen mit „wörtlichen“ Erklärungen verschmelzen. Für die 35-Jährige ist Humor ein wichtiger Bestandteil, sie sieht ihre Arbeit nicht als Ergebnis, sondern als Zwischenstation und als Verdichtung, deren Öffnung zur ursprünglichen Idee noch nicht ganz verschlossen ist. Wer sich in „ihrem Atelier auf Zeit“ in Trittau umschaut, der ist überrascht von der Vielfalt der Materialien, die die Künstlerin mit Text- oder Sprache verbindet. Die Besucher dieser Kunstausstellung dürfen sich auf zwei ganz besondere Exponate freuen: Einmal das „Möbius’sche Band, Variation No. 1“ und „Himmel und Hölle“. Das sind 1800 mehrfarbige Notizblockzettel gefalzt und ineinander gesteckt.
Die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, fördert seit 1992 bildende Künstler aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern und gibt ihnen damit einen besonderen Freiraum für die Entwicklung neuer Ideen.
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