Erneuerung der Straßenbeleuchtung

Anzeige
Der Bauausschussvorsitzende Peter Sierau (v.l.) schaut bei den Bauarbeitern, Elektriker Lars Grandt , Tiefbauer Rayk Frehse und Ralf Buseke zu, die die letzten LED Leuchten anbringen.Foto: Maurer

LED-Leuchten sollen 67 Prozent Stromersparnis bewirken

Trittau. Die Sanierung der Straßenbeleuchtung in der Siedlung „Hasenberg“ steht kurz vor dem Abschluss. Nach etwa 30 Jahren Lebensdauer waren die Quecksilber-Dampfleuchten nicht mehr reparabel, Ersatzteile nicht mehr zu bekommen. Außerdem wurde mehr der Nachthimmel erleuchtet als der
Straßenraum. Zudem sind sie ab 2015 aus Klimaschutzgründen verboten. Somit bestand Handlungsbedarf und der Bauausschussvorsitzende Peter Sierau nutzte vor zwei Jahren die Gelegenheit, zusammen mit dem damaligen Bauamtsleiter Wolfgang Peschel, ein neues Beleuchtungszeitalter einzuläuten.
Dabei sollten Fördergelder nur dann in Anspruch genommen werden, wenn die Kosten/Nutzenrechnung zur langfristigen Haushaltskonsolidierung beiträgt. „Das ist hier hervorragend gelungen“, freut sich Sierau jetzt.
71 Leuchten des Typs „Arc 80“ wurden installiert. Seinerzeit wurden Fördermittel des Bundes und der EU in Höhe von 28 000 Euro gewährt, das sind 40 Prozent der geplanten Gesamtkosten von 70 000 Euro. Etwas teurer wurde es, weil auch Masten erneuert oder versetzt werden mussten, um die Straße optimal auszuleuchten, sodass die Maßnahme jetzt 90 000 Euro kostete.
Nach und nach werden in
Trittau in den nächsten drei Jahren für etwa 300 000 Euro nun die neuen LED-Leuchten installiert. Zuschüsse gibt es derzeit noch in Höhe von 25 Prozent. Ausgenommen sind einige Hauptverkehrsstraßen, weil diese gesondert betrachtet werden müssen, da die jetzt eingesetzten Leuchtmittel nur bis zu einer bestimmten Höhe effektiv sind. Neubaugebiete sollen ebenfalls sofort mit diesen LED-Leuchten bestückt werden. Teilweise werden auch die Masten erneuert, wenn die Standsicherheit nicht mehr gegeben ist, beziehungsweise ganze Straßenzüge grundsätzlich erneuert werden, wie die Lütjenseer Straße, die 2013 als Sanierungsmaßnahme ansteht.
Wenn alle Lampen erneuert wurden, rechnet Sierau mit einer Ersparnis der Stromkosten von
86 Prozent. Derzeit werden im Jahr 81 000 Euro dafür ausgegeben, nach der Umrüstung wird mit einem Betrag um die 20 000 Euro gerechnet.
Stromersparnis je Beleuchtung
67 Prozent. Da auch die Wartungsintervalle und Instandhaltungskosten minimiert werden können, verbleiben unter Berücksichtigung von Beschaffung und Umrüstung noch zirka 56 Prozent. Innerhalb kurzer Zeit würde sich die Umrüstung somit im gesamten Ort rechnen. (bm)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige