Experiment Schamanenreise

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Jörg Mäkele und Constanze Drücker. Mit dem gleichmäßigen Trommelschlag erleichtert die Schamanin den Reisenden den Übergang in die „Anderswelt“. Foto: pi/ cs

Bargteheider berichtet von seinen Erfahrungen mit der Meditationsform

Bargteheide. Es war reine Neugierde, die Jörg Mäleke dazu brachte, sich mit dem Thema Schamenenreise auseinander zu setzen.
Wie in jedem Leben, wenn mal wieder nicht alles nach Plan verläuft, Stress, Krankheit, berufliche oder private Probleme an einem nagen, fragte sich auch der 47-Jährige: „Warum jetzt und warum gerade ich?“. Die Suche nach einem Ausweg und Hilfe führte ihn auf den Weg zu seiner persönlichen Schamanenreise.
„Ich bin eigentlich ein sehr kopfgesteuerter Mensch und hatte anfangs schon Bedenken, mich auf diese Reise einzulassen“, so der Bargteheider. In einem Schnupperseminar lernte er die Heilpraktikerin und Schamanin Constanze Drücker kennen.
Das rhythmische Trommeln, vier Schläge pro Sekunde, soll die Gehirnwellen ausgleichen und den Übergang in eine Meditation und somit in die „Anderswelt“ erleichtern. „Man muss sich darauf einlassen, sonst funktioniert es nicht“, so die 36-jährige Constanze Drücker, die diese Seminare leitet. Sie ist eine Schamanin also - eine Mittlerin zwischen den Welten. „Diese Reise bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, Antworten und Heilung durch Spirits zu finden“, sagt sie.
Über Jahrhunderte hinweg wird die Schamanenreise bereits in vielen Kulturen und Traditionen angewendet. Meist bekannt durch die Indianer, aber auch Druiden und Hexen hatten sich dieser Meditation angenommen.
„Eine Schamanenreise ist keine Religion, aber sie eignet sich hervorragend, um Religion darauf aufzubauen“, so Drücker.
Während einer Reise in die obere, untere oder mittlere Welt begegnet der Reisende seinen Krafttieren, geistigen Führern, Schutzengeln oder Ahnen und kann dadurch auf sehr tiefe Weise berührt werden.
Auch Jörg Mäleke machte bereits auf seiner ersten Schamanenreise Bekanntschaft mit seinem Krafttier. „Ich hatte einen Wolf oder etwas in der Art erwartet, aber es kam ein Hirsch. Es war ein unglaublich eindrucksvolles Erlebnis“, berichtet der zweifache Familienvater. Seine Kinder finden es komisch, wenn Papa sich auf eine Schamanenreise begibt, seine Ehefrau hingegen wurde von dem Enthusiasmus angesteckt.
Von Ängsten und Selbstzweifeln, starken Emotionen und dem Gefühl im Inneren berührt und aufgewühlt zu sein, beschreibt Mäleke seine Erlebnisse.
Durch den Kontakt zu den Krafttieren sei es möglich, seelische Zustände zu verändern und neue Energien hinzuzugewinnen. Sie helfen Lebensfragen zu beantworten und unterstützen die Heilung, wenn man sich darauf einlässt, so der Tenor der Schamanin. „Schließlich ist es immer das Ziel Eigenverantwortung für sein Leben zu übernehmen“, erklärt Drücker. (pi/cs)
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