Finnlandvertrag erneuert

Anzeige
Eine große Delegation aus Stormarn reiste in die finnische Partnerstadt Saarijärvi Foto: hfr

Delegation aus Trittau zu Besuch in Saarijärvi

Trittau/Saarijärvi. Eine Delegation aus Trittau verbrachte kürzlich fünf Tage in der finnischen Partnerstadt Saarijärvi. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Partnerschaft wurde das Partnerschaftsabkommen erneuert.
„Er wurde lediglich an die heutige Zeit angepasst“, so Amtsvorsteher Uwe Tillmann-Mumm, der den neuen Vertrag gemeinsam mit Stadtdirektor Janne Kinnunen im Rahmen eines Festabends unterzeichnete. Auch künftig stehen regelmäßige Begegnungen aller Generationen sowie der Erfahrungsaustausch auf Gemeindeebene im Vordergrund der Beziehung. Und das wird seit 30 Jahren auch schon kräftig mit Leben gefüllt.

„Es gibt dort die gleichen Probleme wie bei uns: Das Geld wird von oben gekürzt, um die Kommunen dazu zu bringen, sich zusammenzuschließen“
Uwe Tillmann-Mumm
In einem Dreijahresrhythmus trifft man sich einmal in Finnland, einmal in Deutschland, ein Jahr ist Pause. Dazwischen treffen sich jedoch einzelne Organisationen und Gruppen wie der Männergesangverein, die Feuerwehren, die Schulen, die Laienspieler und die Volkstänzer zu separaten Veranstaltungen wie Sängertagen und ähnlichem. Viele Freundschaften sind inzwischen entstanden.

Nächstes Treffen
Auch im nächsten Treffen im Oktober 2013 in Trittau ist eine Zusammenkunft dortiger Volkstänzer mit den hiesigen Volkstänzern geplant, da diese 50-jähriges Bestehen feiern. Auch der Gesangverein plant einen parallelen Besuch. Ein großes Jugendtreffen mit Teilnehmern aller vier Verschwisterungen (Frankreich, Polen, Finnland, Deutschland) wird jetzt schon für 2016 geplant. Dann soll im Jugendgästehaus in Lütjensee ein internationales Zeltlager entstehen.

Imkereibesuch
Bei diesem Besuch besichtigten die Teilnehmer eine Imkerei, ein großes berufliches Schulungszentrum für Jugendliche und Erwachsene, die Hauptkirche sowie einen Betrieb für Heiztechnik mit Holz sowie den Nationalpark. Besonders interessant war für den Amtsvorsteher der Regionalverband, der ungefähr die Aufgaben erfüllt wie bei uns der Kreis. „Es gibt dort die gleichen Probleme wie bei uns: Das Geld wird von oben gekürzt, um die Kommunen dazu zu bringen, sich zusammenzuschließen“, berichtet er.
Auch eine Shoppingtour durfte nicht fehlen, wobei die Herren dabei einen Schwerpunkt auf das Kennenlernen des finnischen Bieres legten. „Das ist gewöhnungsbedürftig“ urteilt Uwe Tillmann-Mumm. (bm)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige