Fluglärm wird registriert

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Ein Flugzeug fliegt über das Rathaus. Den Geräuschpegel misst ab sofort ein Mikrofon (kl. Foto)Foto: fnf

Neue Mikrofon-Anlage auf dem Ahrensburger Rathaus soll Belastung klären

Ahrensburg Immer häufiger gehen Beschwerden im Rathaus ein, der Fluglärm wäre zu laut. Jetzt zeichnet ein Messgerät auf der Turmspitze des Rathauses den Geräuschpegel überfliegender Flugzeuge auf. „Insbesondere über Lärmbelastung in den frühen Morgenstunden und am Wochenende klagen Bürger, die sich an uns wandten“, sagt Bürgermeister Michael Sarach.
Die Ausrüstung für die Messungen wird vom Fachbereich Umwelt des Hamburger Flughafens bereitgestellt. Die Umgebungsgeräusche werden im Sekundentakt digital erfasst, wobei störende Nebengeräusche, wie zum Beispiel Straßenlärm, herausgefiltert werden. So ist es möglich, den Fluglärm eindeutig zu identifizieren und in seiner Lautstärke zu beurteilen.
Für die Messung hatte sich Bürgermeister Sarach auf der Fluglärmkonferenz in Großhansdorf Ende September 2014 eingesetzt. Sarach: „Ein Lärmmesscontainer, der ursprünglich zu diesem Zweck eingesetzt werden sollte, steht aufgrund notwendiger Reparaturarbeiten zurzeit nicht zur Verfügung, ein späterer Einsatz in Ahrensburg ist aber nach wie vor geplant.“
Die Messung mit dem mobilen Mikrofon wird etwa zwei bis drei Monate dauern. Das Rathaus als Messstandort ist nach Auffassung von Hamburg-Airport und der Stadtverwaltung gut geeignet, weil die Flugzeug-Einflugschneisen über Ahrensburg relativ gleichmäßig verteilt sind. (fnf)
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