Fotos aus der Po-Perspektive

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Bei der „Popo-Fotografie“ muss Cornelia Hansen in die richtige Position gehen. Nur auf den Knien hat sie die richtige Perspektive, um Model Joanna optimal abzulichten Foto: cy

Die Ahrensburgerin Cornelia Hansen setzt Frauen ins beste Licht

Von Cetin Yaman
Ahrensburg. Vor sieben Jahren sprach eine junge Frau Cornelia Hansen in einem Fitness-Studio an. Sie fragte, ob die Fotografin Aufnahmen von ihrem Po machen würde. Die Ahrensburgerin war damals als wissenschaftliche Fotografin tätig und reagierte im ersten Moment etwas irritiert. Doch sie ließ sich auf die Anfrage ein und traf sich mit der Interessentin in ihrem Studio. Von dem Ergebnis waren Cornelia Hansen und ihre Kundin begeistert.
Mund-zu-Mund-
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Nur wenige Tage später machten auch die Freundinnen ihrer Kundin einen Termin bei Cornelia Hansen. Eine Idee war geboren. Das Besondere an ihren Popo-Fotos ist für die Ahrensburgerin die Unverfänglichkeit des Motivs.
„Ich achte erstens streng darauf, dass alles im ästhetischen Bereich bleibt und zweitens kann man diese Bilder anonym gestalten“, erklärt die Fotografin. Besonders beliebt seien diese Aufnahmen als Geschenk. Viele überraschen ihren Partner damit. „Es gibt aber auch Kunden, die das für sich selbst haben möchten“, sagt Hansen.
Training fürs
Foto-Shooting
Auch wenn Cornelia Hansen das Hinterteil ihrer Kunden immer ins beste Licht setzt, gibt es Frauen, die lange trainieren, bevor sie sich zu einem Fototermin anmelden. Nicht alle brauchen eine lange Vorbereitungszeit So auch die 20-jährige Joanna, die Ballett tanzt und sich mit Thai-Boxen fit hält. Trotz ihrer guten Fitness ist das Shooting auch für Joanna anstrengend. Bis zu drei Stunden arbeitet die Fotografin mit den Models, damit sie diese am Ende mit dem perfekten Bild überraschen kann.
Die richtige Haltung
ist wichtig
„Die Haltung muss stimmen“, sagt Cornelia Hansen. Wenn das Model zum Beispiel das Gewicht auf dem falschen Bein belastet, sieht der Po nicht mehr straff aus und könnte unvorteilhaft fotografiert werden. Zudem empfiehlt Hansen ihren Kundinnen hohe Schuhe zu tragen. Denn die sorgen für eine optimale Körperspannung, die auf Fotos einen guten Eindruck hinterlässt. Kleine optische Korrekturen seien laut Fotografin auch mit spezieller Software möglich. Cornelia Hansen fällt jedoch auf, dass gerade junge Frauen auf Natürlichkeit bei ihren Bildern bestehen. Gänsehaut und erkennbare Hautstrukturen sollen zu sehen sein.
Nicht nur junge Frauen mit einer perfekten Figur melden sich bei Cornelia Hansen. „Ich habe Kundinnen zwischen 16 und 60 Jahren“, sagt die Ahrensburgerin, die in den vergangenen Jahren mehrere hundert Frauen aus der Po-Perspektive fotografiert hat. „Da es sich um ganz persönliche Aufnahmen handelt, die man nicht jedem zeigt, ist die Figur zweitrangig“, sagt sie. „Zu mir kommen auch fülligere Damen, die ihren Po abgelichtet haben möchten.“
Entspannte Atmosphäre
„Popo-Fotosessions“ kosten zwischen 80 und 200 Euro. Das Studio von Cornelia Hansen befindet sich am Stadtrand inWulfsdorf (Allmende, Südloft) und ist somit weit entfernt von einer hektischen Umgebung. „Hier stört keine Laufkundschaft, wir können uns ganz entspannt auf die Aufnahmen konzentrieren“, sagt Cornelia Hansen. Auch ihre Kundin Joana ist mit dem Ergebnis ihres Foto-Shootings sehr zufrieden. „Es war anstrengend, aber die Fotos sind toll geworden, es hat sich gelohnt“, sagt sie ganz glücklich.
Wer die junge Stormarnerin zu Hause besucht, bekommt dennoch nicht unbedingt die Bilder von ihrem Hinterteil zu sehen „Die werden nur im Schlafzimmer aufgehängt“, sagt die junge Frau mit einem Augenzwinkern.
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