Frauen im Austausch

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Birte Jentsch (v.l.), Rita Bogateck und Ulrike Herberg sind drei der Mitbegründerinnen des Salons Foto: cs

Neuer Salon in Bargteheide ist offen für Themen und Teilnehmer

Bargteheide Frauen reden gern. Miteinander, manchmal übereinander, immer aber über Themen, die sie beschäftigen. Nun haben einige von ihnen in Bargteheide einen Philosophischen Frauen Salon ins Leben gerufen. Entstanden ist die Idee dazu im Rahmen des Projektes „Frauen leben in Bargteheide“, das die Mitarbeiter der Arbeitsstelle für Frauen des Kirchenkreises Hamburg-Ost initiiert haben. Vor zwei Jahren fing die Arbeitsgemeinschaft an, sich mit den Fragen, wie leben Frauen in Bargteheide und was wünschen sie sich, zu beschäftigen.
In den Fokus der Fragestellung rückten sie die verschiedene Kerngruppen von Frauen wie Mütter mit kleinen Kindern, Unternehmerinnen oder Seniorinnen. „Jedes Thema hat seine Zeit“, sagt Rita Bogateck, Mitbegründerin des Frauen Salons. Einen festgelegten inhaltlichen Rahmen soll es in dem neuen Salon, der ab Oktober startet, nicht geben. „Im Gegenteil, jede Fragestellung, ob philosophisch, politisch, kulturell, theoretisch oder praktisch ist willkommen“, so die 64-Jährige. „Diese große, mögliche Themenvielfalt hat ihren Reiz“, bestätigt auch Ulrike Herberg. Gemeinsam mit fünf Frauen gehört sie zum Gründungsteam des Salons. Bereits zu Beginn der Arbeit wurde allen Mitwirkenden schnell klar, Frauen leben gerne in Bargteheide. „Es herrscht durch alle Gruppen hindurch eine positive Grundstimmung und Zufriedenheit“, betont Rita Bogateck. Doch auch das Bedürfnis, sich über den eigenen Lebensbereich, die eigene Rolle hinweg auszutauschen, sei den Frauen ein Anliegen. „Es gibt viel zwischen den Lebensphasen Kind und Seniorin, worüber es sich lohnt zu reden. “
Alle zwischen 18 und 88 können dabei sein. Entscheidend sei nur das persönliche Engagement. So sollte im Laufe der Zeit jeder auch einmal einen Beitrag zum Entstehen des Salons leisten. Ob ein Gedicht, eine Geschichte oder eine aktuelle Fragestellung, was genau es ist, spiele dabei keine Rolle. „Da es in der Tradition der Frauen liegt, sich auszutauschen, sind wir davon überzeugt, dass etwas Gutes entstehen wird“, sagt Birte Jentsch. (cs)

Wer Interesse am Frauen Salon hat, erfährt mehr unter 04532/ 17 49. Der erste Termin ist am 6. Oktober, 19.30 Uhr im neuen Zentrum für Familien geplant.
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