Frauenpower in Lütjensee

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Wurde von der Gemeindevertretung mit neun von 16 Stimmen zur Bürgermeisterin gewählt: Ulrike Stentzler ist Lütjensees neue Bürgermeisterin. Foto: pi/bm

Gemeindevertretung wählte Ulrike Stentzler zur neuen Bürgermeisterin

Lütjensee. Die neue Bürgermeisterin von Lütjensee heißt Ulrike Stentzler. Mit neun von 16 Stimmen wählte die Gemeindevertretung die 49-Jährige in der Gemeinderatssitzung in der vergangenen Woche.
Sieben Gemeindevertreter votierten für den zweiten Kandidaten Heiko Röttinger. Das Amt hat Stentzler nach dem Rücktritt des früheren Bürgermeisters Andreas Körber, der als Grund die Arbeitsbelastung in Job und Ehrenamt angibt, für ein Jahr bis zur nächsten Kommunalwahl inne.
Ulrike Stentzler lebt seit 1990 in Lütjensee, ist verheiratet und hat drei Kinder. „Die Familie findet es gut, dass ich jetzt Bürgermeisterin bin, sie trägt das neue Amt mit. Das ich abends nicht zu Hause bin, sind sie schon gewöhnt“. Denn die Politik ist schon seit mehreren Jahren die Passion der gelernten Kauffrau. Seit 2001 ist sie Mitglied der CDU, seit 2003 sitzt sie im Gemeinderat. Von 2003 bis 2008 war sie die Vorsitzende des Sport-, Kultur- und Umweltausschusses, rief seinerzeit die Ferienaktionen ins Leben. Seit 2008 sitzt sie im Kreistag und ist stellvertretende Bürgermeisterin.
„Ich habe schon länger daran gedacht, auch dieses Amt einmal zu machen“, sagt sie selbstbewusst und blickt auf große Projekte, die in Lütjensee demnächst anstehen. Da ist zum einen der Bau der Krippe für 20 Kinder auf dem Gemeindegelände vor den Tennisplätzen sowie ein neues Baugebiet an der Hamburger Straße. Zudem möchte Ulrike Stentzler eine Arbeitsgruppe „Holsteins Herz“ ins Leben rufen, die sich mit möglichen Projekten für die Aktivregion befasst.
„Da können Vereine, Institutionen und einzelne Bürger mit machen. Es kann um Projekte für Jugendliche oder Senioren, Gestalterisches, Tourismus, Kultur oder Historisches gehen“, erklärt sie. Auch eine Bürgermeisterinnensprechstunde wird sie demnächst anbieten.
Wichtig ist ihr zudem, „durch regelmäßige und rechtzeitige Informationen die Bürger zu interessieren und mit einzubeziehen“.
Neubesetzungen gab es auch in anderen Gremien: Radmila Klenke wurde zur Europabeauftragten ernannt. (pi/bm)
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