Für ein Jahr in die USA

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Franz Thönnes überreichte den Stipendiaten zwei eingerahmte Zehndollarnoten als „Notgroschen“ Foto: fnf

Stipendiaten für Parlamentsprogramm ausgewählt

Von Finn Fischer
Bad Oldesloe. Sie werden den „American Way of Life“ kennenlernen: Aaron Braun und Marc-Alexander Westphal reisen für ein Jahr als Stipendiaten und kulturelle Botschafter des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) in die USA.
Die beiden Stormarner konnten in einem langen und anspruchsvollen Bewerbungsverfahren einen der begehrten Plätze im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) ergattern, eine Kooperation zwischen dem US-Kongress und dem Bundestag.
Das Land hautnah erleben
„Amerika hat mich schon immer interessiert und fasziniert”, sagt Aaron Braun. Er kennt die USA bislang nur aus Filmen oder Zeitschriften und freut sich, das Land, dass in den Medien immer allgegenwärtig ist, hautnah und persönlich kennenlernen zu können. Wohin genau es ihn verschlägt, weiß er noch nicht.
„Eine Gastfamilie habe ich zurzeit noch nicht. Aber das wird sich in der nächsten Zeit entscheiden”, sagt der Jugendliche aus Meddewade. Er hofft auf eine Familie mit ähnlichen Interessen. „Ich spiele seit zehn Jahren Klavier und außerdem schon lange Fußball.”

Wichtige Kontakte
Der andere Stipendiat ist Marc-Alexander Westphal. „Die Aussicht, den Alltag in Amerika selbst zu erleben und so festzustellen, ob das Bild, welches hier in Deutschland vermittelt wird stimmt, fasziniert mich besonders. Aber auch die Chance ihr politisches System kennen zu lernen, reizt mich sehr“, begründet der 24-jährige Hammoorer seine Teilnahme an dem Programm. „Aber natürlich besteht auch ein berufliches Interesse an dem Programm. Es bietet eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und den beruflichen Horizont zu erweitern”, so der gelernte Kaufmann für Speditions- und Logistikdienstleistungen.
Marc-Alexander Westphal hat bereits eine Gastfamilie in Atlanta zugewiesen bekommen. Dort wird der leidenschaftliche Schwimmer für ein halbes Jahr die Universität besuchen und anschließend bei verschiedenen Firmen arbeiten.
Beide Stipendiaten wurden von dem SPD-Bundestagsabgeordneten Franz Thönnes für das Programm ausgewählt. „Ich habe jedes Mal Schwierigkeiten jemanden auszusuchen. Die jungen Leute, die sich bewerben, sind in der Regel alle geeignet”, so Thönnes, der die beiden Stipendiaten verabschiedete und ihnen als „Notgroschen” eine eingerahmte Zehn-Dollar-Note überreichte. In seinem Wahlkreis hatten sich diesmal 75 junge Berufstätige und rund 280 Schüler für das Stipendium beworben.
Für Aaron Braun ist es nicht die erste Auslandserfahrung. Der Schüler der Ida-Ehre-Schule in Bad Oldesloe war bereits mit Austauschprogrammen in Frankreich und Schweden. „Daher weiß ich, dass ich kein Heimweh habe”, sagt er.
Info: www.bundestag.de/ppp
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