Für eine Radstation mit Service

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Hartmut Möller zeigt, dass die Fahrradständer am Regionalbahnhof vollkommen ausgelastet sind Foto: stb

SPD-Antrag für Projekt am Regionalbahnhof ist Thema im Bauausschuss

Von Stella Bandemer
Ahrensburg. Die SPD-Fraktion fordert die Errichtung einer Fahrradabstellanlage für Pendler am Regionalbahnhof. Der Antrag wurde bereits an die Stadtverwaltung gestellt.
„Die Flächen um den Bahnhof, auf denen die Fahrräder abgestellt werden, ufern aus“, sagt Hartmut Möller, SPD-Fraktions-und Bauausschussvorsitzender. Nur mehr Fahrradständer aufzustellen, sei keine langfristige Möglichkeit dem Abhilfe zu schaffen. Hartmut Möller: „Wir fordern eine kompakte Lösung mit mehr Service.“

Vorbild in Norderstedt

Ein Konzept gebe der ADFC Nordrhein-Westfalen mit der „Radstation“ vor. In Norderstedt sei bereits eine bedachte und überwachte Abstellanlage im Bau, die auch Service-Dienstleistungen anbieten soll. Daran solle sich auch die Stadt Ahrensburg orientieren, fordert die SPD-Fraktion. Der Antrag wird auf der öffentlichen Sitzung des Bauausschusses am Mittwoch, 2. April, 19 Uhr, im Peter-Rantzau-Haus (Manfred-Samusch-Straße 9) diskutiert. Bei einer positiven Abstimmung könne die Planung im Anschluss beginnen.
„Die Verwaltung wird dann ermitteln, ob die Kriterien für eine Fahrradabstellanlage erfüllt werden.“, sagt Stadtsprecher Andreas Zimmermann. Geprüft werden müsse, in welcher Größe und an welchem Ort das Fahrradparkhaus gebaut werden könne. Denkbar sei ein Gebäude, das Kapazität für mehrere Hundert Fahrräder bietet, sagt der Bauausschussvorsitzende.

Verkehr entlasten

Am Bahnhof gebe es „nur noch wenig freie Bügel“, weiß Möller. Bevor er pensioniert wurde, sei er täglich zu seinem Arbeitsplatz, mit Fahrrad und Bahn, nach Hamburg gependelt. Damit die mangelnde Kapazität und Sicherheit in Zukunft kein Problem mehr darstellen, setzt der SPD-Fraktionsvorsitzende sich für ein Fahrradparkhaus mit Service und Bewachung ein. Der Service könnte eine Fahrradreparatur und -wartung beinhalten.
Eine Anlage würde zudem die Attraktivität für Pendler steigern, mit dem Fahrrad zum Bahnhof zu fahren. In etwa einem Monat soll die Prüfung durch die Verwaltung beendet und die möglichen Kosten ermittelt sein. Durch eine verstärkte Fahrradnutzung könne die Verkehrssituation um den Ahrensburger Bahnhof entlastet werden. Diese werde sich in Zukunft weiter verschärfen, denn die Innenstadt soll zunehmend verdichtet und mehr Wohnraum geschaffen werden.
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